Golfer schießt Fotos von einer sagenumwobenen Kreatur
via Facebook/Doug Stewart

Golfer schießt Fotos von einer sagenumwobenen Kreatur

vor 2 Monaten

Das Internet ist voll von Gerüchten und wilden Diskussionen über mysteriöse Tiergestalten und Ungeheuer. Gefühlt die Hälfte aller Menschen ist in ihrer Freizeit schon einmal über Bigfoot, den Yeti oder Nessi gestolpert und hatte die einmalige Chance, Fotos zu schießen, die die Existenz dieser Kreaturen beweisen sollen. Bis jetzt hat sich das immer als totaler Quatsch herausgestellt. Doch ist einem Golfer aus South Carolina jetzt vielleicht tatsächlich das Unglaubliche gelungen? 

Der Amerikaner Doug Stewart spielte gerade eine entspannte Partie Golf, als er eine unglaubliche Entdeckung machte: Abseits des Fairways trieb sich zwischen ein paar Sträuchern eine sagenumwobene Kreatur herum. Stewart zückte sofort sein Handy und machte damit fünf erstaunliche Bilder, die er kurz darauf auf seinem Facebook-Account teilte.

Hatte Stewart tatsächlich den sagenumwobenen Chupacabra vor die Kamera bekommen?  Sofort brach in den Kommentaren eine Diskussion aus. Manche waren sich sicher: „Das ist definitiv der Chupacabra!“ Kritiker waren allerdings der Meinung, dass der Golfer lediglich Bilder von einem haarlosen Hund gemacht hatte.

Doch was steckt eigentlich hinter den Mythen über das „Tier“? Beim Chupacabra handelt es sich um ein lateinamerikanisches Fabelwesen, das vor allem in Süd- und Mittelamerika leben soll. Dieses Wesen ist dafür bekannt, dass es angeblich andere Tiere wie Schafe oder Ziegen mit seinen messerscharfen Krallen aufschlitzt und ihr Blut aussaugt. Allerdings soll er sehr schwer zu finden sein, da er angeblich seine Hautfarbe wie ein Chamäleon an die Umgebung anpassen kann.

Hatte Doug Stewart also unglaubliches Glück? Hat er es tatsächlich geschafft, den mysteriösen Blutsauger zu fotografieren? Wohl eher nicht. Der Wildhüter Jay Butfiloski arbeitet für die Abteilung Bodenschätze und Natur des Staates South Carolina und hat für die Bilder eine ziemlich nüchterne Erklärung. Laut ihm handelt es sich schlicht und einfach um einen extrem unterernährten Wildhund oder Koyoten, der zudem noch an Krätze leidet und deswegen sein Fell verloren hat.

Es ist also relativ unwahrscheinlich, das Stewart hier wirkliche ein sagenumwobenes Fabelwesen vor die Linse bekommen hat. Denn tatsächlich gibt es bisher keinen seriösen Bericht über den Chupacabra und seine Opfer.

Im Internet wimmelt es nicht nur von Berichten über mysteriöse Kreaturen, sondern man stößt auch häufig auf Verschwörungstheorien. Doch wie entstehen solche Theorien eigentlich? Das haben wir getestet und unsere eigene Verschwörungstheorie in die Welt gesetzt.

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