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SpaceX Landung auf dem Mond

Zurück auf den Mond: Diesmal kommen wir, um zu bleiben

Mehr als 50 Jahre nach der ersten Landung sollen wieder Menschen den Mond betreten. Wer, wann, warum - und wie überhaupt? Das alles klären wir. Im Clip: Wir treffen eine Weltraumforscherin, die sich auf die nächste Mondmission vorbereitet.  
Zurück auf den Mond: Diesmal kommen wir, um zu bleiben
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Das Wichtigste zum Thema Mond-Mission 2024

  • Schon 2024 wollen die Amerikaner wieder auf den Mond. Das hat die Raumfahrt-Behörde Nasa angekündigt. Ein gewagter Zeitplan, an dem viele Experten zweifeln.

  • Statt wie bei Apollo nach wenigen Tagen wieder zurückzukehren, sollen die Astronauten teilweise monatelang auf dem Erdtrabanten forschen - ganz nach dem Motto: "Wir kommen, um zu bleiben".

  • Auch deutsche Technik fliegt mit: Das sogenannte Service-Modul des Raumschiffs Orion, das Energie und Antrieb bereithält, wird bei Airbus in Bremen gebaut.

  • Bei den bisherigen 6 Landungen durften nur Männer - insgesamt 12 - den berühmten Abdruck im lunaren Staub hinterlassen. Den nächsten ersten Schritt auf dem Mond soll eine Frau tun.

  • Für das Programm wird die Raumstation Lunar Orbital Platform-Gateway gebaut, die um den Mond kreist und als Zwischenstation dienen soll.

  • An der Mond-Mission werden wohl auch private Unternehmen wie SpaceX von Elon Musk und Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos beteiligt sein.

Das neue Mondprogramm

Jahrzehnte dachten Wissenschaftler, der Mond sei staubtrocken. Doch gleich mehrere Raumsonden haben Anzeichen für Wasser entdeckt - am lunaren Südpol. Dort soll die Mission dann auch landen.

Bei dem voraussichtlich etwa 30 Milliarden Euro teuren Programm machen auch die Europäer mit. Sie bauen nicht nur einen Teil des Orion-Raumschiffs, sondern voraussichtlich auch ein Wohnmodul für eine neue Raumstation.

Sie soll den Astronauten als Sprungbrett für ihre Landung auf die Oberfläche dienen - und als Rettungsstation, falls etwas schief laufen sollte.

NASA Artemis Phase 1


Die erste Phase der Artemis-Mission bis 2024 und der erneuten bemannten Landung auf dem Mond
© NASA

Artemis Phase 2


Der Plan für später: Nach 2024 plant die NASA eine Art Wohnmobil auf den Mond zu transportieren, in dem Astronauten interessante Forschungsziele anfahren können.
© NASA

Wusstest du, dass ...

  • ‍🚀

    Das neue Mondprogramm der NASA nennt sich Artemis. Ein treffender Name, denn Artemis ist in der griechischen Sagenwelt die Schwester von Apollo - der Namensgeber der bisherigen Mond-Missionen.

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    Die Astronauten werden es machen wie die Holländer: Sie werden ihr Reiseziel wochenlang mit einem Wohnmobil erkunden. Der irdische Prototyp ist schon fertig.

  • 📽️

    Bei ihrem Einsatz werden sie Kameras tragen, so dass wir ihnen bei ihrer Arbeit auf dem Mond quasi live über die Schulter schauen können.

  • 🚑

    Falls sich ein Astronaut den Fuß verknackst, hat ein Wissenschaftler in Köln eine Trage entwickelt, mit dem sein Kollege ihn wie in einem Wild West-Film zurück zur Mondfähre schleppen kann.

  • 💩

    Schlechte Nachricht für die Astros: Wie schon zu Zeiten der ersten Mondlandung wird es wieder keine Toilette in der Landefähre geben - dafür ist die zu klein. Sie müssen Windeln tragen.

Und so läuft die Reise zum Mond

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Was es auf dem Mond zu tun gibt

  • Wasser finden: Da die Astronauten längere Zeit dort oben verbringen wollen, müssen sie vorhandene Ressourcen nutzen. Aus Wasser lässt sich beispielsweise Raketen-Treibstoff und Atemluft erzeugen.

  • Üben für den Mars: Mit der Raumstation möchte die NASA Langzeitaufenthalte im tieferen Weltraum trainieren. Die Station ist gleichzeitig die Blaupause für ein Mars-Raumschiff.

  • Astronomen-Traum: Da eine Mondseite der Erde stets abgewandt ist, lässt sich der Himmel dort von irdischen Radiowellen völlig ungestört nach Radioquellen absuchen.

  • Erstarrt: Da es auf dem Mond keinen Vulkanismus gibt, ist er quasi eine eingefrorene Ur-Erde. Forscher wollen so die Entwicklung der Erde nachvollziehen.

Voting: Macht die Rückkehr zum Mond Sinn?

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Raumfahrt
Veröffentlicht: 06.03.2020 / Autor: Peter Schneider