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Ausgebaute Raumstation von Axiom Space

Die ISS als Luxus-Urlaubsziel im All: Mehr Sterne hat kein Hotel!

Urlaub im All? Warum nicht. Firmen planen ein Hotel für Weltraum-Touristen an die ISS zu docken oder gleich eine eigene Station zu bauen. Der Haken: Die Pauschal-Reise zur Viel-Sterne-Unterkunft dürfte galaktisch teuer werden.
Die ISS als Luxus-Urlaubsziel im All: Mehr Sterne hat kein Hotel!
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Das Wichtigste zum Thema Weltraumhotels

  • Hotel Erdblick: Das Raumfahrt-Unternehmen Axiom Space plant, die ISS als Weltraum-Hotel für zahlende Gäste zu nutzen. Die NASA will sogar mit Knowhow helfen.

  • Laut Axoim sollen schon 2021 die ersten privaten Shuttle-Gäste mit dem Raumschiff Crew Dragon von SpaceX zur ISS fliegen - für etwa 10 Tage.

  • Die ISS umrundet die Erde mit einer Bahnneigung von 51,6 Grad. Touristen auf ihr könnten sich den blauen Planeten bis etwa auf die Höhe von Schleswig-Holstein von oben anschauen. Länder weiter im Norden wie Island sehen sie nur von der Seite.

  • Massentourismus müssen die Astronauten nicht befürchten: Allein der Flug zur Station kostet an die 50 Millionen Euro. Preis pro Nacht: etwa 30.000 Euro.

  • Damit auch die Vorbereitung standesgemäß erfolgt, plant die US-Firma Orbite ein Trainingszentrum mit angeschlossenem Luxus-Hotel.

Das sind die geplanten privaten Weltraum-Hotels

Die Stationsmodule von Axiom Space an der Iss
Axiom plant, ein eigenes Segment an die ISS zu koppeln. Das Axiom Habitation Module...
Ein Modul der Raumstation von Axiom Space an der ISS
Zudem ist eine Aussichtsplattform geplant (unten im Bild).
Aussichtplattform
Billion-Dollar-View: Die Aussichtsplattform von Axiom Space - wie sie sich die...
Ausgebaute Raumstation von Axiom Space
So könnte eines Tages eine eigenständige Raumstation für zahlende Gäste aussehen.
Zeitleiste für die Raumstationen von Axiom Space
Und so stellt sich die Firma Axiom Space die Entwicklung seiner Raumstation vor....
Raumstation von Orion Span
Ein Orion-Raumschiff der NASA dockt an das Aurora-Raumhotel der Firma Orion Span an....
Raumstation von Orion Span
Ein Blick in das geplante Innere der Raumstation von Orion Span. Mit einer Anzahlung...
Die Raumstation von Bigelow Aerospace
Bigelow Aerospace ist eine weitere Firma, die eine Raumstation plant(e). Der Clou:...
Die Stationsmodule von Axiom Space an der Iss
Ein Modul der Raumstation von Axiom Space an der ISS
Aussichtplattform
Ausgebaute Raumstation von Axiom Space
Zeitleiste für die Raumstationen von Axiom Space
Raumstation von Orion Span
Raumstation von Orion Span
Die Raumstation von Bigelow Aerospace

Leben auf der Raumstation: Weltraum-Camping statt Wellness-Oase

  • 🛀🚽😨

    Die Morgentoilette fällt auf der ISS recht dünn aus: Statt Dusche gibt es nur Feuchttücher und Trocken-Shampoo. Und der Toilettengang ist eine Wissenschaft für sich, bei dem es für jedes Geschäft eine spezielle Saugvorrichtung gibt.

  • 🍔

    Trockenfutter de Luxe: Auf der Weltraum-Speisekarte stehen immerhin über 100 Mahlzeiten. Jetzt kommt der Haken: Es ist vor allem Gefriergetrocknetes aus dem Plastikbeutel.

  • 🛌

    Kein 'Himmel'bett: Damit die schlummernden Luxus-Touristen nicht schwerelos umherirren, müssen sie sich im Schlafsack an der Wand festzurren.

  • 🚾🍹

    Sundowner mit Geschmäckle: Die Weltraumtouristen können zwar etwa 16 Mal am Tag einen Sonnenuntergang genießen. Aber der passende Drink hat es in sich: Der größte Teil des Wassers an Bord wird recycelt - inklusive des Urins.

  • 🎧

    Stille des Weltraums? Von wegen! Damit sich auf der ISS die Luft - und damit auch das ausgeatmete Kohlendioxid - gut vermischt, laufen überall rund um die Uhr lärmende Ventilatoren.

Die private Raumstation Aurora

Das Unternehmen Orion Span will eine eigene Raumstation bauen. Sie soll als Plattform für kommerzielle Forschung dienen, aber auch als Weltraum-Hotel für abenteuerlustige Superreiche. Ob die Station aber wirklich gebaut wird, steht ... nun ja ... in den Sternen!

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ISS - neue Geldquellen gesucht

  • Zutritt verboten: Lange durften private Astronauten die NASA-Module der ISS nicht betreten. Argument: Weltraumtouristen sind nicht so gut ausgebildet wie professionelle Raumfahrer - und könnten etwas kaputt machen, was Steuerzahler teuer finanziert haben.

  • Bitte billiger: Seit längerem fordern Politiker, die ISS zu privatisieren. Der Plan: Unternehmen sollen auf eigene Kosten auf der ISS forschen. Dadurch würden die staatlichen Ausgaben sinken.

  • Wunschdenken: Bisher hat noch keine Firma größere Beträge investieren wollen.

  • Kehrtwende: Die neue Hoffnung der NASA ist, dass Weltraumtouristen einen Teil der ISS mitfinanzieren – was die russische Weltraumbehörde schon seit Jahrzehnten macht.

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Raumfahrt
Veröffentlicht: 19.11.2020 / Autor: Alexander Duebbert