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Sprach-Status, Avatare und mehr: WhatsApp-Neuerungen 2022

Der Messenger WhatsApp hat 2022 einiges geplant. Neuerungen gibt es unter anderem in Sachen Datentransfer, Status, Chat-Reaktionen und Avatare. Wir verraten dir, welche neuen Features schon da sind - und welche noch kommen. Im Clip: 5 Geheimnisse über WhatsApp und Co.
Sprach-Status, Avatare und mehr: WhatsApp-Neuerungen 2022
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Das Wichtigste zum Thema WhatsApp Updates

  • WhatsApp ist immer noch die beliebteste Messenger App der Welt. Rund zwei Milliarden Nutzer:innen gibt es weltweit. Aber: Die Konkurrenz wie Telegram, Signal und Discord wächst täglich.

  • WhatsApp versucht deshalb stets das Produkt zu verbessern und neue Funktionen herauszubringen. Die Website WABetaInfo testet regelmäßig die aktuellen Beta-Versionen der App und berichtet über die wichtigsten Neuheiten.

  • Welche neuen WhatsApp-Funktionen 2022 noch kommen sollen oder schon eingeführt wurden, haben wir für dich zusammengefasst.

In Planung: Sprach-Nachrichten im Status

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    WhatsApp plant seine Status-Funktion auszubauen - und zwar mit Sprachnachrichten.

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    Im Moment kann man in seinem Status Bilder, Videos und Text posten, künftig wird es wohl eine weitere Option geben.

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    In einer Entwickler-Version ist in der Status-Ansicht über dem Stift-Symbol ein Mikrofon zu erkennen. Künftig kannst du also auch Sprachnachrichten posten. Wie das aussehen wird, ist noch nicht bekannt.

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    Derzeit ist das Feature in Entwicklung. Wann es ausgerollt wird, weiß man noch nicht.

Sprach-Status bei WhatsApp

In WhatsApp kannst du künftig Sprachnachrichten im Status posten.

In Entwicklung: Avatare für WhatsApp

Ebenfalls in Planung sind Avatare bei WhatsApp. Das ist keine große Überraschung - immerhin gibt es das Feature bereites bei Facebook. Die Vermutung liegt also nahe, dass hier die bekannten Facebook-Avatare hinzugefügt werden.

Erstellst du dir einen eigenen Avatar, kannst du personalisierte Sticker in Chats verwenden. Eventuell ist in Zukunft auch möglich, den Avatar als Filter in Video-Anrufen zu benutzen.

Wann die Avatare auf WhatsApp kommen, ist derzeit noch nicht klar.

Avatare bei WhatsApp


Künftig kannst du einen eigenen Avatar in WhatsApp erstellen.
© WABetaInfo

Bald am Start? Dateien mit bis zu 2 GB Größe verschicken

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    Derzeit beschränkt WhatsApp den Datentransfer auf maximal 100 MB. Das könnte sich laut einer Beta-Version in Argentinien bald ändern.

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    So können WhatsApp-Nutzer:innen künftig wohl Dateien mit einer maximalen Größe von bis zu 2 GB verschicken.

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    Wird das Feature weltweit ausgerollt, würde das den Datentransfer und damit auch die Qualität der verschickten Dateien, insbesondere der Fotos, massiv steigern. Noch ist nicht bekannt, wann die Neuerung in Kraft tritt.

Schon benutzbar: Per Emoji auf Chat-Nachrichten reagieren

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    Ähnlich wie bei Instagram und Facebook kannst du in WhatsApp seit Mai 2022 direkt auf Chat-Nachrichten reagieren - und zwar mit Emojis.

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    Zunächst konntest du dabei nur zwischen sechs verschiedenen Emojis wählen. Mittlerweile ist mehr möglich: Drücke dafür einfach auf das Plus und schon hast du Zugriff auf alle Emojis.

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    Gute Nachricht: Um bei den Benachrichtigungen nicht die Krise zu kriegen, kannst du die Notifikationen für Emojis auch gezielt in den Einstellungen aus- und einstellen.

Ebenfalls schon am Start: Neues bei WhatsApp-Sprachnachrichten

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    Du musst Sprachnachrichten seit dem Frühjahr 2022 nicht mehr geduldig anhören, sondern kannst die App weiterhin für andere Sachen nutzen.

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    Nun spielt die Sprachnachricht einfach im Hintergrund weiter, wenn du den Chat verlässt. So kannst du nebenher noch andere Nachrichten schreiben.

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    Ebenfalls neu: Sprachnachrichten musst du nun auch nicht mehr in einem Rutsch aufnehmen. Mit einer Pausen-Taste kannst du die Aufnahme einfach anhalten und später weiterführen.

Online-Status verbergen: Jetzt mit neuer Option

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    Damit nicht alle sehen können, wann du auf WhatsApp aktiv bist, kannst du deinen Online-Status verbergen.

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    Bisher konntest du auswählen, ob "jeder", "deine Kontakte" oder "niemand" sehen kann, ob du online bist.

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    Nun hast du auch die Option, deinen Online-Status nur mit ausgewählten Kontakten zu teilen.

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    Diese Einstellungs-Option gibt es übrigens auch für dein Profilbild, deine Info und deinen Status.

Schon jetzt: Wähle die Qualität versendeten Bildern selbst aus

Es war ein altbekanntes Problem: Wer Bilder per WhatsApp geschickt bekommt, erhält sie in deutlich schlechterer Qualität. Denn der Messenger komprimiert die Bilder beim Verschicken sehr stark. Damit sparen alle zwar Daten - über die schlechte Qualität regen sich Nutzer:innen aber schon lange auf. Das ist zum Glück nun Geschichte.

Du kannst jetzt in den Einstellungen über den Reiter "Speicher und Daten" unter "Foto-Upload-Qualität" wählen, in welcher Qualität du dein Foto verschicken willst. Zur Auswahl stehen dir: "Automatisch", "Beste Qualität" und "Datenspar-Modus". So kannst du selbst entscheiden, wie hochauflösend die Fotos sein sollen und wie viel Daten-Volumen es dir wert ist.

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Sprachnachrichten in Lesetext umwandeln, Nachrichten wiederfinden, Statistiken einsehen: Mit dem Instant-Messaging-Dienst WhatsApp kann man noch so viel mehr machen als nur Nachrichten schreiben.

Nachrichten löschen: Das ist neu

  • Wer seine eigenen Nachrichten aus Chats löschen möchte, hatte dafür früher rund 68 Minuten Zeit.

  • Dieses Zeitlimit gibt es nun nicht mehr. Allerdings: Du kannst keinen daran hindern, die Nachricht in der Zwischenzeit zu lesen.

  • Bist du Moderator:in in einem Gruppenchat? Dann kannst du nun auch Nachrichten von anderen löschen.

  • Dieses Feature soll Moderator:innen dabei helfen, vor allem größere Gruppen zu managen.

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WhatsApp und Werbung: Kein Entkommen mehr

Eine schlechte Nachricht gibt es allerdings: WhatsApp wird sehr bald auch Werbung ausspielen. Der Messenger hat dies schon lange angekündigt, nun scheint es wirklich zu kommen. Bisher ist die Werbung vorerst aber nur in den Status-Meldungen geplant. Ob sich das künftig ändern wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

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Aufgrund der neuen Datenschutzrichtlinien von WhatsApp suchen nun viele Nutzer:innen nach einer Alternative für den meist genutzten Messenger. Ist das aber notwendig und wenn ja, welche bieten sich an?

Veröffentlicht: 29.07.2022 / Autorin: Amelie Geibel