Galileo Spezial: Im Bann der Extremisten - wie Jugendliche den Ausstieg schaffen
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Galileo Spezial: Im Bann der Extremisten

vor 6 Tagen

Immer mehr junge Menschen in Deutschland geraten in die Fänge von extremistischen Vereinigungen. Allein in den letzten Jahren sind rund 940 Deutsche nach Syrien gegangen, um sich der Terrorgruppe Islamischer Staat anzuschließen.

Was bringt einen jungen Menschen dazu, sich solchen radikalen Gruppierungen anzuschließen? Wie kommt man aus diesen gefährlichen Kreisen raus – gelingt der Weg zurück in die Normalität? Wir haben einen IS-Aussteiger besucht und mit ihm geredet. Drei Monate lang war Paul Mitglied der Terrororganisation. Jetzt ist er zurück und lebt bei seinen Eltern in Sachsen.

Auch Felix hat erfolgreich den Ausstieg geschafft. Als Neonazi gehörte er neun Jahre lang der rechtsextremen Szene an, saß mehrmals im Gefängnis. Jetzt will er Jugendliche vor der Gefahr schützen und gründete dafür eine eigene Initiative.

hier kannst du dir das Galileo Spezial in voller Länge ansehen:

Falls euch nur ein einzelnes Thema interessiert, dann seht ihr hier die dazugehörigen Clips:

1. Bock auf Rebellion
Wenn man auch nur teilweise Interesse daran hat, ist der Einstieg in die rechtsextremistische Szene relativ einfach. Ähnlich ging es Felix Benneckenstein. Er ist vor sechs Jahren ausgestiegen, doch er lebt immer noch mit den Folgen seiner Taten.

2. Redner, Liedermacher und Kameradschaftsführer
Aufgrund seines Talents zum wortgewandten Redner, wird Felix Benneckenstein gefeiert und steigt schnell in den rechten Kreisen auf. Doch auf dem vermeintlichen Höhepunkt seiner Karriere fängt Felix an, über seine Taten und seine Kameraden nachzudenken. Doch wie hat er es geschafft, sich diesem Schicksal zu entziehen?

3. In den Fängen des IS
Die Eltern von Paul sind ratlos und suchen Hilfe auf sozialen Netzwerken bei seinen Freunden. Wie konnte es nur passieren, dass ihr Sohn zum Islam konvertiert und in den Krieg zieht? Felix hat ein Tagebuch über seine Zeit in Syrien verfasst und erzählt darin von seiner atemberaubenden Geschichte.

4. Vom IS rekrutiert
Obwohl es offensichtlich war, merkt Paul erst in Syrien, dass er nicht nur zum Leben und Helfen ins Land geschleust wurde. Er soll sein Handy und seinen Pass abgeben und muss entscheiden, ob er an der Front sterben will oder in ein Trainingslager geht.

5. Ausstieg mit Konsequenzen
Nach Pauls Rückkehr steht er und seine Familie unter ständiger Überwachung. Inwieweit er seine Zeit beim IS schon verarbeitet hat, ist offen. Felix ist da schon einige Schritte weiter: er will seine Taten wiedergutmachen.

 

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