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Pfeilgiftfrosch: er gehört zu den giftigsten Tieren der Welt

Vorsicht, giftige Winzlinge! Pfeilgiftfrösche können dich töten

Pfeilgiftfrösche schillern in allen Farben des Regenbogens, doch was so schön aussieht, ist hochgiftig. Wer die Haut der kleinen Regenwald-Bewohner berührt, kann daran sterben.
Vorsicht, giftige Winzlinge! Pfeilgiftfrösche können dich töten
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Das Wichtigste zum Thema Pfeilgiftfrösche

  • Das Gift der Pfeilgiftfrösche liegt wie ein dünner Film über ihrer Haut. Schon eine winzige Berührung bringt den Tod.

  • Nicht alle Pfeilgiftfrösche sind giftig. Doch alle versuchen, auch mit ihren Warnfarben Fressfeinde abzuschrecken, zum Beispiel Schlangen und Vögel.

  • Sie werden nur maximal 7 Zentimeter groß und wiegen um die 7 Gramm. Es gibt rund 170 Arten von Pfeilgiftfröschen, die auch Baumsteiger genannt werden. Sie sind in Süd- und Mittelamerika beheimatet.

  • Die Amphibien verschießen keine Pfeile. Ihren Namen verdanken sie den Chocó-Ureinwohnern, diese gehen mit Giftpfeilen auf die Jagd. Davor berühren sie mit der Pfeilspitze die Haut der Frösche. Andere Methoden sind wesentlich brutaler: Die Jäger fangen die Frösche in Blättern ein, um sie nicht zu berühren. Anschließend wird über einem Feuer das Froschgift ausgeschwitzt und in einem Gefäß aufgefangen. Dort tunken die Ureinwohner ihre Pfeile ein.

Die Galerie der Giftzwerge: So bunt sehen Pfeilgiftfrösche aus

Klein und giftig: Pfeilgiftfrösche.
So winzig sind Pfeilgiftfrösche. Der gelbgebänderte Baumsteiger passt auf einen Finger.
Schrecklicher Pfeilgiftfrosch
Er gehört zu den giftigsten Tieren überhaupt: der Schreckliche Pfeilgiftfrosch....
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Giftig, winzig, knallbunt: Pfeilgiftfrösche
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Klein und giftig: Pfeilgiftfrösche.
Schrecklicher Pfeilgiftfrosch
Erdbeerfrosch
Darum ist das Gift der Pfeilgiftfrösche tödlich
Färberfrösche gibt es auch ganz in blau
Giftig, winzig, knallbunt: Pfeilgiftfrösche

Darum vergiften sich Pfeilgiftrösche nicht selbst & andere giftige Fakten

  • 🐜

    Pfeilgiftfrösche fressen giftige Ameisen und Milben. Mit deren Gift produzieren sie in ihrem Körper einen tödlichen Mix, der über ihre Haut ausgeschieden wird.

  • Der giftige Hautfilm wehrt Fressfeinde, Pilzkrankheiten und Bakterien ab.

  • Batrachotoxin heißt das Gift des Schrecklichen Pfeilgiftfrosches, das für uns Menschen tödlich ist. Das Gift lähmt unsere Muskeln und die Atmung.

  • Nur eine minimale Berührung der Froschhaut tötet in wenigen Minuten.

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    Das Gift harmloserer Pfeilgiftfrösche würde bei uns ähnliche Symptome wie ein Magen-Darm-Infekt verursachen.

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    Warum sich der Schreckliche Pfeilgiftfrosch nicht selbst vergiftet, fanden Forschende der State University of New York heraus: Eine Gen-Mutation, genauer eine einzige veränderte Aminosäure schützt den Frosch.

  • 🔒

    Leben die Frösche nicht in freier Wildbahn, verlieren sie ihre Giftigkeit. Warum? Weil ihnen schlicht die giftige Nahrung fehlt.

Achtung, dieser Killerpilz tötet Amphibien!

Petrischale mit Bakterien, Pilzen und Viren


Gefahr für die Pfeilgiftfrösche und andere Amphibien: Der Chytridpilz.
© Getty Images

Er vernichtet nicht nur Pfeilgiftfrösche, sondern auch andere Amphibien: Der Chytridpilz, Batrachochytrium dendrobatidis. Bereits vor über 20 Jahren wurde der Erreger entdeckt. Von den uns bekannten rund 8.000 Amphibienarten sind mindestens schon 120 durch den Pilz vernichtet worden. Der Pilz befällt das zentrale Organ der Amphibien: die Haut. Hier findet der Stoffwechsel statt. Doch der Erreger verhindert das. Die Tiere sterben innerhalb weniger Tage.

😢 Für unser Ökosystem ist das Artensterben der Amphibien problematisch, schließlich sorgen sie für eine natürliche Beschränkung der Insekten-Population, unter anderem verspeisen sie Moskitos, die Krankheiten übertragen können.

Auch andere Frösche haben´s drauf

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Nein, dein Bildschirm ist nicht kaputt, sondern der Frosch sieht wirklich so aus! Warum er eine so außergewöhnliche Farbe hat, erfährst du hier.

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Veröffentlicht: 30.09.2021 / Autor: Anna Kaltenhauser