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Surfen

Surf's up! Warum Wellenreiten mehr als nur ein Sport ist

Profi-Surfer Kelly Slater beschreibt das Surfen so: "It's like the mafia. Once you're in - you're in." Die Geschichte des Surfens, die gefährlichsten Wellen der Welt und die Antwort auf die Frage, wie man am besten surfen lernt - gibt's hier.  
Surf's up! Warum Wellenreiten mehr als nur ein Sport ist
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Das Wichtigste zum Thema Surfen

  • Beim Surfen nutzt man die Dynamik einer Welle, um sie auf dem Surfboard im Stehen abzureiten - am besten mit der gleichen Geschwindigkeit, in der die Welle bricht.

  • Bitte anleinen! Die "Leash" sorgt dafür, dass das Board bei einem Sturz nicht abtreibt. Man schnallt sie per Klettverschluss um den Knöchel des Standbeins, am hinteren Ende des Boards ist sie durch eine Öse befestigt.

  • Länge, Breite, Dicke: Die Maße eines Surfboards werden in Fuß/Foot (1 Fuß = 30,48 Zentimeter) und Zoll/Inch (1 Zoll = 2,54 Zentimeter) angegeben. Auf der Unterseite des Boards sind alle Angaben (inklusive Volumen) notiert.

  • Ein Shortboard misst 5,8 bis 6,8 Fuß, ein Malibu ist mindestens 8 Fuß und ein Longboard mindestens 9 Fuß lang. Anfänger:innen benutzen üblicherweise ein Mini-Malibu (7 bis 8 Fuß).

  • Die World Surf League (WSL) führt den Amerikaner Kelly Slater (geboren 1972) als "greatest surfer of all time" an: Er gewann 11 Weltmeister-Titel und läutete eine neue Ära des High-Performance-Surfing ein.

Die Geschichte des Surfens

Polynesien
Es begann in Polynesien: Hier entdeckte man Höhlen-Malereien aus dem 12. Jahrhundert...
Hawaii
Mit der Seefahrt gelangte das Wellenreiten von Polynesien um 1720 nach Hawaii. Für...
Kalifornien
Auf dem amerikanischen Festland war Kalifornien das Mekka des Surfens. Als Autos...
Duke Kahanamoku
Der Hawaiianer Duke Kahanamoku war eine Surf-Legende. Er zeigte den Australiern, wie...
Newquay
Die ersten europäischen Surfer tummelten sich in Frankreich, Spanien und...
Polynesien
Hawaii
Kalifornien
Duke Kahanamoku
Newquay

Wie lernt man am besten surfen?

Falls du möglichst schnell auf dem Brett stehen (!) möchtest, surft du am besten erstmal durchs Netz. Und zwar, um den passenden Spot, den passenden Kurs und die passende Unterkunft zu finden:

surfcampseurope.com: Hier geht's zu den besten Surf-Spots für Anfänger:innen in Europa. Dazu gibt's zu jedem Reise-Ziel eine Auswahl an Surf-Camps.

planetsurfcamps.com: Du kannst dir vorstellen, auch außerhalb von Europa die Wellen zu erobern? Dann solltest du dir diese Surf-Camps in Asien, Afrika, Mittelamerika und Australien angucken.

vegansurfcamp.com: In dem veganen Surf-Camp in Moliets-Plage an der französischen Atlanktikküste lernt man nachhaltig surfen - auf umweltverträglichen Boards.

indojunkie.com: Wer schon immer mal in Bali surfen wollte, klickt in der Rubrik "Wer bist du?" auf "Surfer" und schon ploppen "8 coole Locations zum Surfen" auf.

surftrip-survival-guide.com: Seeigel-Stachel im Fuß? Oder Hurrikan im Anmarsch? Das "Überlebenshandbuch" weiß bei (fast) allem Rat, was dir bei einem Surf-Trip passieren kann.

Mein Leben als blinder Surfer

Mein Leben als blinder Surfer

Ein blinder Junge surft Wellen, in die sich sonst nur Profis trauen. Wie er das macht und welche unglaubliche Geschichte er hinter sich hat - wir haben ihn in seiner Heimat Brasilien besucht.

Surf-Glossar

  • A-Frame Welle, die vom höchsten Punkt ("Peak") aus nach links und rechts bricht
  • Barrel Hohlraum einer sich überschlagenden Welle (auch "Tube" genannt), durch den man durchsurfen kann
  • Cutback Richtungswechsel um 180 Grad - zurück zum brechenden Teil der Welle
  • Drop-in Einem anderen Surfer die Vorfahrt nehmen
  • Frontside Mit der Brust zur Welle surfen (Rücken zur Welle: "Backside")
  • Line-up Bereich hinter der Brechungslinie, in dem die Surfer:innen auf anrollende Wellen warten
  • Nose Spitze des Surfbretts, der hintere Teil ist das "Tail"
  • Point-Break: Welle, die immer am selben Punkt bricht
  • Set Gruppe von ähnlich hohen Wellen, die in einem kurzen Zeitraum aufeinander folgen
  • Take-off Aufsteh-Bewegung, mit der man vom Liegen in den Stand kommt
  • Wipe-out Sturz vom Surfboard, dem meist ein Waschgang folgt

Die gefährlichsten Wellen der Welt

Pipeline, Hawaii
Banzai Pipeline, Hawaii: Es hat einen Grund, warum die "Pipe" an der Nordküste von...
Teahupoo, Tahiti
Teahupoo, Tahiti: Zu steil, zu schnell, zu zerstörerisch - lange hielt man Teahupoo...
Dungeons, Südafrika
Dungeons, Südafrika: Der Swell muss groß sein, damit sich die Welle vor der Küste...
Shipstern Bluff
Shipstern Bluff, Tasmanien: Um den Spot vor der Südwestküste zu erreichen, ist...
Nazaré, Portugal
Nazaré, Portugal: Vor der Atlantik-Küste erstreckt sich ein etwa 230 Kilometer...
Pipeline, Hawaii
Teahupoo, Tahiti
Dungeons, Südafrika
Shipstern Bluff
Nazaré, Portugal

Galieo hat die größte Surfwelle der Welt besucht

Galieo hat die größte Surfwelle der Welt besucht

Jeden Winter pilgern unzählige Tourist:innen in das beschauliche Fischerstädtchen an der portugiesischen Atlantikküste, denn um diese Jahreszeit entsteht dort die wohl größte Surferwelle der Welt.

24,38 Meter! Weltrekord in Nazaré

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Green Surfing: 5 umweltfreundliche Tipps

  • 🚗

    Fliegen muss nicht immer sein. Innerhalb von Europa kommt man auch mit dem Auto, Zug oder Bus ans Surf-Ziel. Mitfahr-Gelegenheiten findet man per App oder Facebook-Gruppen wie der Mitsurfbörse.

  • 🌳

    Ein Board aus Holz schont das Meer. Balsa-Holz beispielsweise gleitet selbst in unruhigem Wasser gut. Der Big-Wave-Experte Garrett McNamara übrigens surft auf Kork.

  • ®️

    Bei Shirts, Shorts und Co. auf "grüne" Textil-Siegel achten. Absolut ökorrekt: Wetsuits aus recycelten Autoreifen.

  • 🌞

    Bloß nicht bestellen! Umweltverträglichen Sonnenschutz und Wachs ohne Chemikalien fürs Board findet man in den Surf-Shops vor Ort.

  • 🚯

    Erst surfen, dann am Strand Müll einsammeln: Auf surfertoday.com erfährt man, wie man das #postsurfcleanup umsetzen kann - in nur 2 Minuten.

Was Surfer:innen mit Enten gemeinsam haben

Wer grüne Wellen surfen möchte, muss ins Line-up paddeln. Aber wenn man nicht um die Brandungszone herum paddeln kann, bekommt man es mit brechenden Wellen zu tun.

Je größer die Weißwasser-Walzen sind, umso größer ist auch die Gefahr, weggespült zu werden. Die Lösung heißt "Duck Dive": Die Tauch-Technik à la Ente ermöglicht es Surfer:innen, unter einer Welle hindurch zu tauchen.

Das Entscheidende ist, dass man die "Nose" des Boards zunächst mit gestreckten Armen tief nach unten drückt. Bei Brettern mit (sehr) viel Volumen gelingt das jedoch nicht. Dann macht man eine "Turtle Roll", bei der das Board um 180 Grad um die Längsachse gedreht wird. Der Clou: Die Surferin oder der Surfer befinden sich unter dem Board im Wasser, wenn die Welle sie passiert.

Duck Dive


Popo hoch, Brett runter: Beim "Duck Dive" taucht man in Enten-Manier unter einer Welle hindurch.
© Getty Images

So funktioniert der "Duck Dive"

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10 Dinge, die Surfer:innen mögen

  • Surfen bei Sonnenaufgang
  • Camper-Vans
  • Musik à la Xavier Rudd
  • DIY-Reparaturen an ihrem Board
  • Surf-Videos gucken
  • Kohlenhydrate
  • geräumige Board-Bags
  • Low-Budget-Angebote
  • Chillen
  • Sonnenuntergänge
Veröffentlicht: 11.06.2021 / Autor: Heike Predikant