Aus dem Staub machen

Woher kommt der Ausdruck "sich aus dem Staub machen"?

Genau, man verdrückt sich. Doch wer oder was hat den Staub aufgewirbelt, um den es geht? Hier erfährst du, wie die Redewendung entstanden ist.
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"Sich aus dem Staub machen": Schlaumeier-Wissen

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    "Sich aus dem Staub machen" bedeutet fliehen, abhauen, verschwinden. Man verlässt einen Ort fluchtartig und entfernt sich mitunter unbemerkt oder unerlaubt.

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    Doch was hat der Staub damit zu tun? Geht der auf ein Wetterphänomen zurück? Oder auf Wüstentiere, die eine spezielle Überlebensstrategie entwickelt haben? Möglich, aber nicht richtig.

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    Die Redewendung bezieht sich auf das mittelalterliche Schlachtgetümmel. Bei den Gefechten wurde derart viel Staub aufgewirbelt, dass man kaum noch etwas sah. Diesen Umstand nutzten einige Soldaten, um der Gefahr zu entrinnen.

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    Der Kampfplatz musste heimlich verlassen werden. Fahnenflucht war verboten.

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    Auch im Englischen staubt es, wenn sich jemand verdünnisiert. Da sagt man (umgangssprachlich): "to take a powder".

Woher kommt Hausstaub eigentlich?

Er ist lästig, immer da und nicht weg zu bekommen. Aber woher kommt der Hausstaub überhaupt?

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Sprache / Redewendungen
Veröffentlicht: 15.02.2021 / Autor: Heike Predikant