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Das ändert sich für Autofahrer im Jahr 2023

Sprit-Preise, Führerschein, Versicherungen und mehr: 2023 ändert sich für die Autofahrer:innen in Deutschland einiges. Wir fassen für dich zusammen, was du jetzt wissen musst. Im Clip: So verdienst du mit E-Autos Geld.
Das ändert sich für Autofahrer im Jahr 2023
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Das Wichtigste zum Thema Autofahren in 2023

  • Für Autofahrer:innen ändert sich im Jahr 2023 einiges. Für ein paar Änderungen müssen Autofahrer:innen nun Geld in die Hand nehmen - es gibt aber auch finanzielle Förderungen und andere Entlastungen.

  • Was sich alles 2023 für Autofahrer:innen in Deutschland ändert, fassen wir zusammen.

Was sich sonst noch 2023 alles ändert

  • In 2023 bekommen die Deutschen an vielen Ecken mehr Geld - ob bei den Steuern, Entlastungspaketen oder beim Bürgergeld. Einiges wird aber auch teurer. Erfahre hier, was sich 2023 alles ändern wird.

Kfz-Versicherungen: Für einige wird es teurer

Mit dem neuen Jahr ändert sich die sogenannte Typenklassen-Einstufung für die Kfz-Versicherung. Dabei wird die Unfalls- und Schadens-Bilanz verschiedener Auto-Modelle eingestuft. Je nach Ergebnis wird die Versicherung dann günstiger oder teurer.

2023 heißt das konkret: Für mehr als acht Millionen Auto-Besitzer:innen wird es teurer, fast fünf Millionen müssen weniger zahlen. Der Rest bleibt in der gleichen Klasse. Was das für dich bedeutet, kannst du einfach online checken.

Auch in Sachen Regional-Klassen gibt es ein paar Anpassungen. Hier müssen rund zehn Millionen Versicherte mit einer schlechteren Einstufung rechnen.

Führerschein austauschen: 2023 läuft Frist ab

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    Alle Führerscheine, die vor dem 19.01.2013 ausgestellt wurden, müssen in den nächsten Jahren etappenweise ausgetauscht werden. Der Grund: Alle Führerscheine sollen ein einheitliches Muster bekommen und gegen Fälschung sicher sein.

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    Frist 19.01.2023: Bis zu diesem Datum müssen alle Personen ihren Führerschein umtauschen, die zwischen 1959 und 1964 geboren sind und noch einen grauen oder rosa-farbigen Papier-Führerschein besitzen.

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    Wer die Frist nicht einhält, muss mit einem Bußgeld von zehn Euro rechnen.

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    Die Ausstellung des neuen Führerscheins kostet 25 Euro. Danach ist der neue Ausweis 15 Jahre lang gültig.

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    Alle Fristen für den Führerschein-Austausch kannst du beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr nachschauen.

Umweltbonus: E-Autos und Plug-in-Hybride

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    Ab 2023 werden Plug-in-Hybride nicht mehr gefördert.

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    Für reine Elektro-Autos sinkt der Umweltbonus auf 4.500 Euro (Nettopreis bis 40.000 Euro) beziehungsweise 3.000 Euro (Nettopreis bis 65.000 Euro). Teurere E-Autos erhalten gar keine Förderung.

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    Ab dem 1. September 2023 gilt die Förderung zudem nur noch für Privatpersonen.

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    Leasing-Fahrzeuge bekommen erst bei einem Vertrag über zwölf Monate eine Förderung.

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    Zudem ist der Fördertopf für das Jahr 2023 insgesamt auf 2,1 Milliarden Euro begrenzt. Wird der Wert überschritten, gibt es keinen Umweltbonus mehr.

Was wäre, wenn wir alle nur noch E-Auto fahren würden?

Was wäre, wenn wir alle nur noch E-Auto fahren würden?

Autofahren ist schlecht für die Umwelt. Aber was wäre eigentlich, wenn alle plötzlich nur noch Elektroautos fahren würden. Diese radikale Verkehrswende hätte für uns ungeahnte Konsequenzen.

Vignetten in Österreich und Schweiz

Wer gerne nach Österreich fährt, muss nun mehr zahlen. Die Jahres-Vignette kostet jetzt nämlich 96,40 Euro. Die Zwei-Monats-Vignette liegt bei 29 Euro, die Zehn-Tages-Vignette bei 9,90 Euro. Die neuen Jahres-Vignetten gelten von Dezember 2022 bis Januar 2024.

In der Schweiz gibt es ab 2023 auch eine E-Vignette. Sie wird die Klebe-Variante ergänzen und 40 Euro kosten.

Verbandskasten: Neue Norm tritt in Kraft

Ab dem 1. Februar 2023 dürfen nur noch Verbandskästen verkauft werden, die zwei medizinische Masken beinhalten. Das besagt die Straßenverkehrsordnung sowie die neue DIN-Norm für Verbandskästen.

Wichtig: Hat dein noch gültiger Verbandskasten keine medizinischen Masken, musst du ihn weder austauschen noch nachrüsten.

TÜV-Plakette läuft aus: Wann du zur Hauptuntersuchung musst

Auto TÜV Plakette


Autos müssen regelmäßig zur Hauptuntersuchung (HU) - in der Regel führt diese der TÜV durch. Ist die HU bestanden, bekommt das Auto eine farbige Plakette.
© AdobeStock

Hat dein Auto derzeit eine braune HU-Plakette auf dem Kennzeichen? Dann wird es für dich teuer. Die braunen Plaketten laufen nämlich 2022 aus. Damit hast du die Frist der Hauptuntersuchung verpasst. Wie teuer es wird, hängt davon ab, wie lange du die Frist überschreitest. Das Minimum liegt bei 15 Euro Bußgeld, das Maximum bei 60 Euro plus Punkt in Flensburg. Zudem wird die Hauptuntersuchung danach teurer. Ist deine Plakette rosa? Dann musst du 2023 zur Hauptuntersuchung. Kümmere dich also rechtzeitig um einen Termin.

Wann läuft die HU-Plakette ab?

Kennst du die Jahres-Farben der Plaketten nicht, dann schaue einfach in die Mitte des Stickers. Dort steht das Jahr, in dem die Hauptuntersuchung fällig wird. Den genauen Monat erkennst du daran, wie die Plakette gedreht ist. Der Monat, in dem die Frist abläuft, steht immer oben auf 12 Uhr.

TÜV: Ein Blick hinter die Kulissen

TÜV: Ein Blick hinter die Kulissen

Was hat ein Auto und ein Toast gemeinsam? Für beides ist der TÜV verantwortlich! Galileo nimmt dich mit hinter die Kulissen eines der größten Prüfunternehmen der Welt.

Spritpreise: Wie steht's um Benzin und Diesel?

  • Eigentlich wollte die Bundesregierung jedes Jahr die CO2-Bepreisung erhöhen. Bereits 2022 stieg sie auf 30 Euro pro Tonne CO2. Die Spritpreise wurden dadurch rund 8 Cent teurer.

  • Auch 2023 sollte der CO2-Preis weiter steigen - und zwar auf 35 Euro pro Tonne CO2. Doch diese Erhöhung wurde nun auf 2024 verschoben,um die derzeitige Preislage nicht noch weiter zu verschärfen.

  • Ob der Spritpreis ohne die erhöhte CO2-Bepreisung stabil bleibt, muss sich in den nächsten Monaten zeigen. Deutlich günstiger wird er aber laut Expert:innen erst einmal nicht werden.

THG-Prämie: Mit eingespartem CO2 verdienen

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    Besitzer:innen von Elektroautos können seit 2022 CO2-Zertifikate verkaufen und bis zu 350 Euro im Jahr verdienen.

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    Damit das auch 2023 wieder funktioniert, musst du den Verkauf deiner CO2-Zertifikate wieder neu beantragen.

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    Deine sogenannte Treibhausgas-Minderungsquote (THG-Quote) verkaufst du natürlich nicht direkt an Mineralöl-Konzerne. Dafür gibt es Vermittlungsplattformen wie Carbonify, Emobia, Maingau Energie, Smartificate oder The Mobility House. Sie verkaufen die Quoten mehrerer Privatleute gebündelt an die Konzerne weiter.

Veröffentlicht: 14.01.2023 / Autorin: Amelie Geibel