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Amazon und Co.: EU plant Haftung für Schrott-Produkte

Mist. Auf dem Bild sah das Produkt doch so gut aus! Amazon, Ebay und Co. liefern immer wieder Schrott-Produkte - und du bleibst auf ihnen sitzen. Das soll sich ab 2021 ändern. Plus: Was Schnäppchen-Produkte aus China taugen, klären wir im Clip.
Teaserbild: Amazon und Co.: EU plant Haftung für Schrott-Produkte

Haftung für Schrott-Produkte: das plant die EU ab 2021

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    Amazon, Ebay und Co. haben auch viele Billig-Produkte aus China in ihrem Sortiment. Oft gehen sie nach wenigen Tagen oder Wochen kaputt - oder kommen sogar schon defekt an.

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    Laut einer Stichproben-Studie europäischer Verbraucherschutz-Organisationen entsprachen 66 Prozent der Produkte aus China nicht dem europäischen Standard.

  • 👨‍⚖️

    Amazon und Co. übernehmen für Schäden bisher keine Haftung. Deine Option: Den Schadensfall vor einem chinesischen Gericht einklagen.

  • 😕

    So viel Mühe und Zeit sind die Billig-Produkte meistens nicht wert - erst recht, weil auch die chinesischen Händler ihre Tricks haben, um sich aus der Verantwortung zu ziehen.

  • 💪

    Die EU möchte das ändern - und stimmt in der Komission darüber ab, Online-Händler zukünftig für Schrott-Produkte haftbar zu machen. Die neue Regelung könnte schon 2021 kommen.

Das bedeutet die neue Regelung für europäische Online-Händler

Amazon bezieht rund ein Drittel seiner Produkte aus China. Auf den Plattformen Wish oder Aliexpress sind es sogar fast ausschließlich chinesische Waren. Wenn die neue Regelung kommt, müssen die Online-Händler all ihre Produkte überprüfen und notfalls auch die Haftung für defekte Waren übernehmen.

Auf Amazon und Co. käme also ein großer Mehr-Aufwand zu - und sie könnten sich nicht mehr einfach aus der Verantwortung ziehen.

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Das richtige Timing: zu diesen Zeiten shoppst du besonders günstig

  • 🤓

    Viele Online-Händler (darunter auch Amazon) nutzen "Dynamic-Pricing" - also automatische Preisschwankungen zu verschiedenen Zeiten. Zur richtigen Zeit lassen sich mehr als 10 Prozent sparen.

  • ⬆️

    Das Vergleichsportal Idealo verglich vergangenes Jahr 4 Monate lang rund 8.000 Preise - und kam zu dem Ergebnis:

  • 📱

    Besonders dynamisch verändern sich die Preise von Elektronik-Artikel wie Smartphones, Tablets, Laptops und Co.

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    Am Wochenende sind die Preise günstiger als unter der Woche. Bester Schnäppchen-Tag: Samstag, gefolgt von Freitag und Sonntag. Schlechtester Tag: Dienstag.

  • 🕐

    Gute Nachricht für Nachtschwärmer und Morgen-Menschen: Zwischen 23 und 9 Uhr sinken die Preise.

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Veröffentlicht: 11.11.2020 / Autor: Carina Neumann-Mahlkau