Clips der Woche Laufband

Ab aufs 360-Grad-Laufband: In den Clips der Woche wird's sportlich

Ein Start-up in Österreich hat ein Laufband entwickelt, auf dem du in alle Richtungen laufen kannst. In Spanien sind Schüttel-Traktoren zur Orangenernte unterwegs. Als Erstes erleben wir in den Clips der Woche den Ursprung von Eisbergen.
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Riss im Eis: Die Geburt eines Mega-Eisbergs

  • Das Meer in den großen Buchten der Antarktis ist mit gigantischen Schelfeisen bedeckt. Das sind mehrere Hundert Meter dicke, auf dem Meer schwimmende Eisplatten, die noch mit Gletschern oder Eiskappen verbunden sind.

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    An den äußeren Rändern von Schelfeisen brechen immer wieder Eisstücke ab, wodurch Eisberge entstehen. Fachleute bezeichnen diesen Prozess als Kalben. Vor Kurzem ist dort eine Eisfläche abgebrochen, die fast 3-mal so groß wie die Ostseeinsel Usedom ist (insgesamt 1.270 Quadratkilometer).

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    Forscher:innen überwachen das aktuelle Kalben mit GPS-Messstationen. Noch läuft die Eisberg-Geburtsstunde offenbar gewöhnlich ab. Hinweise auf einen Zusammenhang zum Klimawandel gebe es noch nicht. Die beindruckenden Bilder des kilometerlangen Risses im Eis siehst du im Clip oben.

Gaming-Revolution? Laufband der Zukunft

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    Für Jogger:innen sind Laufbänder optimal: Auch bei Regen, Sturm oder Glätte können sie im Fitnessstudio oder daheim fleißig ihre Kilometer rennen. Nachteil: Beim Laufen geht's ziemlich monoton geradeaus.

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    Für mehr Bewegungsmöglichkeiten hat das österreichische Start-up ACTVR ein Laufband entwickelt, auf dem du in Sekundenschnelle die Laufrichtung wechseln kannst. Noch im Frühjahr 2021 will das Team um die Gründer Elmar und Ernst Rudelstorfer mit dem Verkauf starten.

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    In Kombination mit einer VR-Brille eröffnet das 360-Grad-Laufband spannende Anwendungsfälle fürs Gaming. Aber auch in der Medizin könnte das innovative Laufband Cyber Mill One (CM1) Verwendung finden, zum Beispiel in der Rehabilitation.

Fixe Orangenernte mit Schüttel-Trecker

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    Für die Ernte und Verwertung von Orangen gibt's in Spanien zahlreiche ausgefallene Methoden. In Sevilla etwa stellen Fachleute mithilfe vergorener Orangen Strom her.

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    In Valencia im Osten Spaniens sind Traktoren mit Spezial-Vorrichtung unterwegs, um die Bitterorangen der rund 12.000 Bäume zu ernten. Die Trecker schütteln die Bäume, sodass die Früchte in ein umgespanntes Fangnetz fallen.

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    Statt mühseligem einzelnen Pflücken ist die Ernte so ratzfatz erledigt. Obwohl die Traktoren schon seit einigen Jahren im Einsatz sind, erregen sie bei jeder Ernte wieder eine Menge Aufmerksamkeit. Aus den Bitterorangen wird übrigens Biodünger gemacht.

Veröffentlicht: 06.03.2021 / Autor: Alexander Duebbert