Riesenstudie: Das sagt dein Geburtsmonat über deine Gesundheit aus
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Riesenstudie: Das sagt dein Geburtsmonat über deine Gesundheit aus

vor 5 Monaten

Öfters hören wir, dass unser Geburtsmonat (oder unser Sternzeichen) Einfluss auf unsere Charaktereigenschaften hat. Eine groß angelegte Studie hat jetzt Zusammenhänge mit unserer späteren Gesundheit herausgefunden.

Die Daten von 29.000 Menschen wurden für die Studie ausgewertet. Die Forscher der Universität Alicante in Spanien sagen aber klar, dass es keine zwangsläufigen Zusammenhänge gibt. Also nur, weil du in einem bestimmten Monat geboren wurdest, heißt das nicht, dass du automatisch diese oder jene Krankheit bekommst.

Das Risiko, zumindest chronische Krankheiten zu bekommen, liegt bei bestimmten Geburtsmonaten aber höher als bei anderen. Außerdem sind klare Unterschiede zwischen Männern und Frauen aufgefallen. Generell konnte bei Männern stärkere Zusammenhänge zwischen Geburtsmonaten und der späteren Gesundheit ausgemacht werden.

Bei der Studie kam beispielsweise heraus, dass Männer, die im September geboren wurden, ein drei Mal höheres Risiko haben, Schilddrüsenprobleme zu bekommen als die, die im Januar geboren sind. Im Juli geborene Frauen haben eine um 27 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, später mit Bluthochdruck kämpfen zu müssen als alle anderen. August-Männer bekommen fast doppelt so häufig Asthma, als diejenigen, die Anfang eines Jahres geboren werden.

Männer, die im Juni zur Welt kamen, haben ein um 34 Prozent geringeres Risiko, jemals Depressionen zu bekommen als die übrigen und plagen sich um 22 Prozent seltener mit Rückenschmerzen herum. Im selben Monat geborene Frauen hingegen bekommen um 33 Prozent weniger Migräne. Juni-Kinder dürfen sich also freuen.

Mai- und Dezember-Männer haben dafür ein höheres Risiko, Depressionen zu bekommen.

Und wie erklären die Forscher die Zusammenhänge? Sie schieben es unter anderem auf die Jahreszeiten, in denen die Mütter schwanger waren. Beispielsweise während der Frühlingsmonate, in denen viele mit Pollen und Heuschnupfen zu kämpfen haben. Oder unterschiedliche Vitamin-D-Level: Ist man in den Wintermonaten schwanger, fehlt einem Vitamin D im Körper. Erkältungszeiten im Herbst. UV-Strahlen. Temperaturschwankungen. Das könnten potentielle Faktoren sein, die sich auf die spätere Gesundheit auswirken. Bewiesen ist das aber nicht. Fest steht, dass sich diese Faktoren unterschiedlich auf männliche oder weibliche Babys auswirken.

Also: Macht euch keine Gedanken, wenn euer Geburtsmonat schlecht wegkommt. Das ist keine Garantie, dass ihr mit bestimmten Krankheiten zu kämpfen habt. Oft hilft einfach eine ausgewogene Ernährung, Bewegung und das Eindämmen von Zigaretten und Alkohol. Aber das weiß man ja.

Bei Weitem ist das nicht die erste Studie, die versucht, zu erklären, ob es einen Zusammenhang von Geburtsmonat und Gesundheit gibt. Das haben schon viele vorher probiert. Das ist aber wohl die erste mit 29.000 Teilnehmern.

Geburtstage sind natürlich Anlass zum Feiern. In Mexiko sollte die größte Geburtstagsparty der Welt stattfinden – mit 40.000 Gästen. Da haben wir uns auf die Gästeliste gemogelt. Wie die Party ablief, seht ihr hier:

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