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Andere Länder, andere Fritten - die Geschichte der Pommes

Belgier oder Franzosen - wer sind die wahren Erfinder der Pommes? Hilft Ketchup wirklich gegen Krebs? Und wie macht man Pommes selbst?

Pommes rund um den Globus

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    In Deutschland und seinen Nachbarländern isst man Pommes am liebsten klassisch rot-weiß.

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    Ketchup? Passt überhaupt nicht zu Pommes, finden die Engländer. Sie essen "Fish & Chips" am liebsten mit Erbsen-Püree und Malzessig.

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    Die Australier entdeckten Pommes-Eis für sich: Die Kombi aus salzigen Fritten und süßer Eiscreme sorgte für einen wahren Hype - mehr dazu unten im Clip.

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    Pommes "braun-weiß" mit dunkler und heller Schokolade? Ein salzig-süßer Snack in Japan, den MC Donalds sogar zeitweise verkaufte.

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    Chilli Cheese Fries: In den USA kannst du deine Pommes auch mit Carne Asada, Nacho-Käse und Jalapeños bestellen.

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    Auf den Philippinen gibt es "Banana Ketchup" zu den Fritten. Die aus Lieferengpässen entstandene Notlösung aus dem 2. Weltkrieg ist mittlerweile ein beliebter Klassiker.

Einmal Pommes-Eis, bitte - schmeckt das wirklich?

Pommes-Eis - schmeckt das?

Einmal Pommes-Eis, bitte - schmeckt das wirklich?

Galileo reiste nach Sydney, um das salzig-süße Kuriosum in seiner "Geburtsstätte" zu probieren. Aber die Konkurrenz schläft nicht - auch andere Restaurants wagen sich an verrückte Pommes-Kreationen.

Fritten-Fun-Facts

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    Ladylike? Umfragen zeigen: Frauen essen ihre Pommes am liebsten mit den Fingern - Männer bevorzugen dafür eine Gabel.

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    Die Franzosen und Belgier streiten bis heute, wer die Pommes frites erfand. Die belgische Version: Als die Maas im 17. Jahrhundert zufror, schnitten die Belgier als Fisch-Ersatz Kartoffeln in Streifen und frittierten sie.

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    Die Franzosen behaupten, sie erfanden die Pommes frites während der Französischen Revolution. Alte Familien-Dokumente aber zeigen: Die Belgier sind die wahren Erfinder der Pommes.

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    Der Name "Pommes frites" oder "French Fries" ist Französisch - denn auch in Teilen Belgiens wird die Sprache gesprochen.

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    Das führte dazu, dass die USA den Snack von 2003 bis 2006 in "Freedom Fries" umbenannte. Denn Frankreich wollte die Staaten nicht im Irak-Krieg unterstützen - und als Reaktion "boykottierte" die Politik französische Waren. Es gab auch "Freedom Toast" statt "French Toast".

Hilft Ketchup wirklich gegen Krebs?

Das Image der roten Soße litt unter den großen Mengen an Zucker. Neue Studien aber zeigen: In Ketchup steckt auch viel Lycopin. Der Tomaten-Farbstoff wirkt antioxidantisch, schützt die Zellen - und beugt so Krebs vor!

Je komprimierter das Tomaten-Produkt, desto höher die Menge an Lycopin: Besonders viel steckt in Tomatenmark, Tomaten-Soße und eben in Ketchup.

Was Ketchup und Schildkröten gemeinsam haben, erfährst du hier. 

Pommes selber machen - kein Problem mit diesen Tricks

Der Pommes-Check: So macht man sie am besten Zuhause

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Wusstest du, dass Tiefkühl-Pommes ein wahrer Klimakiller sind? Sie stehen auf Platz 4 der Lebensmittel mit der größten CO2-Bilanz, denn das Trocknen, Einfrieren usw. verbraucht viel Energie. Mehr dazu liest du hier.

Ein Grund mehr also, Pommes selber zuhause zu machen. Und besser schmecken sie selbstgemacht auch!

Heute kein Heinz: Homemade Curry-Ketchup

Du brauchst

Für 500 Gramm Curry-Ketchup:

ein kg Tomaten
eine Zwiebel
eine Knoblauchzehe
ein EL Olivenöl
ein TL Tomatenmark
ein EL Curry
1/2 TL Senfpulver
3 EL Honig
50 ml Rotweinessig
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Zutaten für Curry-Ketchup


Mit diesem Rezept machst du Curry-Ketchup ganz einfach selbst.
© Getty Images

So geht's:

🍅 Tomaten, Zwiebel und Knoblauch kleinhacken.

🍅 Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin anbraten.

🍅 Tomaten, Tomatenmark, Honig, Curry- und Senfpulver hinzugeben und circa 3 Minuten dünsten.

🍅 Rotweinessig dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen.

🍅 Nun alles bei kleiner Hitze etwa 40 Minuten köcheln lassen.

🍅 Anschließend pürieren und durch ein Sieb streichen - dann erneut kurz aufköcheln lassen.

🍅 Danach in sterilisierte Gläser füllen, auskühlen lassen und zuschrauben. Im Kühlschrank lagern und innerhalb von 2 Monaten verzehren.

Wissenshunger? Wie gut du dich mit Fast-Food auskennst, kannst du hier in unserem Quiz herausfinden!

Veröffentlicht: 28.09.2020 / Autor: Carina Neumann-Mahlkau