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Getränke-Lieferanten im Test: Wer ist schneller und günstiger?

So ein kühler Durstlöscher wäre jetzt genau das richtige, aber du hast nichts daheim? Lieferanten bringen dir die Getränke bis vor die Wohnungstür - manche angeblich innerhalb von 2 Stunden. Stimmt das? Und: Ist das nicht viel zu teuer?
Teaserbild: Getränke-Lieferanten im Test: Wer ist schneller und günstiger?

Das Wichtigste zum Thema Getränke-Lieferanten

  • Bequem und günstig! Damit locken große Getränkelieferanten. Klingt ja eigentlich perfekt, denn Kästen schleppen ist richtig nervig.

  • Allein der Marktführer Flaschenpost kommt auf etwa 2 Millionen Lieferungen im Jahr.

  • Aber halten die Lieferanten ihr Versprechen? Wir haben den Test gemacht. Dabei lassen wir die beiden Großen gegeneinander antreten: Flaschenpost gegen Durstexpress.

Lässt du dir oft Getränke liefern?

Flaschenpost: vom Privat-Konsum zur Geschäfts-Idee

Dieter Büchl hatte im Oktober 2014 einfach keine Lust mehr, Kästen in seine Wohnung zu schleppen. Aber kein Lieferdienst überzeugte ihn: zu teuer und zu lange Wartezeiten. Also gründete er mit 3 Freunden einen eigenen Getränkelieferanten in Münster: Flaschenpost. Schnell folgten Konkurrenten wie Durstexpress.

Das Versprechen: Lieferung in 2 Stunden, kein Aufpreis für den Transport und nicht teurer als im Supermarkt. Das zieht: Inzwischen liefert Büchls Team in 21 Städten aus. Der geschätzte Jahresumsatz liegt im dreistelligen Millionenbereich.

Ein Auto des Getränkelieferanten Flaschenpost.

© picture alliance / Daniel Kubirski

In diesen Kategorien wurde getestet:

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    Sortiment: Beide werben mit mehr als 1.000 Artikeln. Unsere Stichprobe zeigt: Bei Wasser und Cola hat Durstexpress die leicht bessere Auswahl.

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    Sortiment, Teil 2: Beide bieten neben Getränken auch Snacks, Lebensmittel und Drogerie-Artikel an.

  • Lieferzeiten: Knapper Vorteil für Durstexpress, die montags bis samstags zwischen 9 und 22.30 Uhr liefern. Flaschenpost schließt um 21 Uhr.

  • Pünktlichkeit: Bei unserem Test kommt Flaschenpost nach 1 Stunde 18 Minuten. Durstexpress ist nach 2 Stunden 13 Minuten da.

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    Preis: Zum Test-Zeitpunkt sind beide Lieferanten teils sogar billiger als im Supermarkt, zum Beispiel bei Orangen-Limo.

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    Preis, Teil 2: Für je eine Kiste Wasser, Cola-Mix und alkoholfreies Radler sowie Nachos und Toilettenpapier zahlen wir bei Durstexpress ein bisschen weniger: 44,91 Euro. Bei Flaschenpost sind es 46,05 Euro.

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    Fazit: Hast du es eilig oder willst weniger Geld ausgeben? Bei unserem Test haben die beiden Lieferanten unterschiedliche Stärken.

Warum Lieferanten teilweise billiger sind als Supermärkte

Der Grund dafür versteckt sich hinter 3 Buchstaben: DTC. Das steht für Direct-to-customer. Die Ware kommt also direkter beim Kunden an, weil die Lieferanten einen weiteren Zwischenhändler sparen.

Denn die Getränkelieferanten kaufen direkt beim Hersteller, was es für sie billiger macht. Diese Ersparnis geben sie an dich weiter und sind damit manchmal günstiger als ein Supermarkt. Oft aber auch nicht. Preise vergleichen hilft auf jeden Fall.

Hier kannst du dich informieren

📧 Hier kannst du dich durch das Sortiment von Flaschenpost klicken.

🚄 Das Angebot von Durstexpress findest du hier.

🔎 Oder du schaust mal bei Durst vorbei. Die vergleichen die Getränkelieferanten in deiner Nähe.

Veröffentlicht: 10.11.2020 / Autor: Johannes Korsche