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Finger weg! Wie du aufhörst, ständig dein Gesicht zu berühren

Ein typischer Ansteckungsweg: An deinen Fingern haften Viren oder Bakterien, du berührst dich im Gesicht - und schon infizierst du dich. Gerade in Zeiten von Corona heißt es deswegen: Fass dir nicht ins Gesicht! Wie das gelingt.
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Das Wichtigste zum Thema Virenübertragung

  • Neben Hände waschen lesen wir einen Tipp fast überall: Nicht ständig ins Gesicht fassen. Das soll vermeiden, dass wir uns mit dem Corona-Virus anstecken und den Kontakt mit Erregern verhindern.

  • Das klingt einfacher als es ist. Denn: Menschen fassen sich ständig ins Gesicht - unbewusst. Laut einer amerikanischen Studie 23-mal pro Stunde!

  • Forscher der Uni Leipzig verraten uns den Grund: Wir berühren uns vor allem im Gesicht, wenn wir angespannt sind, uns unwohl fühlen, Stress, Panik oder Angst haben.

  • Berührungen im Gesicht können sogar die elektrischen Ströme im Gehirn verändern, die beispielsweise den emotionalen Status steuern. Beim Anfassen können wir Stress sogar kurzzeitig messbar senken!

Finger weg! So schaffst du es

  • Hände beschäftigen: Wenn wir etwas in den Händen halten, sind wir weniger versucht, uns ins Gesicht zu fassen. Ob Fidget Spinner oder Stressball - alles funktioniert.

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    Taschentücher: Halte immer Papiertaschentücher bereit. Sollte die Nase jucken, einfach danach greifen und loskratzen. Das Tuch bitte anschließend entsorgen.

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    Lass dich beobachten: Ein wenig gruselig, aber eine durchaus effektive Methode. Suche dir einen "Nicht-ins-Gesicht-Fassen"-Buddy, der dich darauf hinweist, wenn du es mal wieder nicht lassen kannst.

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    K.I.: Auf dieser Website wird man durch die eigene Webcam beobachtet. Jedes Mal wenn man sein Gesicht anfasst, schlägt die Seite Alarm.

Die Ansteckungskette

Alltag mit Corona: Wie verhältst du dich am besten? Finde es raus in unserem Quiz

Veröffentlicht: 08.11.2020 / Autor: Alexander Chouzanas