Corona-Lockerungen: Bremen erlaubt ab Montag, 8. März, die Öffnung von Geschäften für einzelne Kund:innen nach Voranmeldung.

Corona-Lockerungen: Was wo wieder möglich ist

Seit 8. März sind die Corona-Regeln in vielen Bundesländern gelockert: Vielerorts darf man wieder shoppen oder ins Museum gehen. Auch mehr Kontakte sind erlaubt. Die wichtigsten Infos im Überblick. Im Clip: Wie die Luca-App dabei helfen kann, aus dem Lockdown zu kommen.
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Das Wichtigste zum Thema Corona-Lockerungen

  • Der Alltag wird für viele Menschen wieder etwas einfacher: In den meisten Bundesländern werden die Corona-Regeln gelockert. Die neuen Regeln gehen auf die Bund-Länder-Beschlüsse vom vergangenen Mittwoch zurück.

  • Mehr Kontakte sind erlaubt. Auch zum Shoppen oder ins Museum darf man vielerorts wieder gehen.

  • Schulen kehren so langsam zum Präsenz-Unterricht zurück - allerdings regional sehr unterschiedlich. Die wichtigsten Änderungen findest du weiter unten im Überblick.

Kontakte: Wie viele du treffen darfst

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    Laut den Bund-Länder-Beschlüssen dürfen sich maximal 5 Menschen aus 2 Haushalten wieder treffen.

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    Das gilt seit 8. März in allen Bundesländern.

Shoppen: Wo und ab welchen Inzidenzen?

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    Bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner darf der Einzelhandel Termine an Kund:innen vergeben.

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    Bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 50 dürfen Geschäfte mit begrenzter Kund:innen-Zahl öffnen.

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    Die Bundesländer setzen diese Vorgabe entweder landesweit oder nach Regionen unterschiedlich um.

  • In Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Sachsen und Berlin darf man mit Termin einkaufen. Im Saarland flächenabhängig mit mehr Kund:innen als bisher.

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    In Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig Holstein entscheiden jeweils die regionalen Zahlen, ob der Handel auf die Termin-Vergabe verzichten kann.

  • Auch in Nordrhein-Westfalen ist Termin-Shopping möglich. Offen war dort zuletzt noch, wie mit Regionen mit niedriger Inzidenz verfahren wird.

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    In Thüringen ist die Öffnung des Einzelhandels wegen der hohen Inzidenz von aktuell 135 (Stand: 9. März) vorerst vertagt, ab 15. März dürfen aber Baumärkte Termin-Shopping anbieten.

Wo du wieder in Museen oder Galerien gehen kannst

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    In den meisten Bundesländern dürfen Museen und Galerien unter Auflagen öffnen oder zumindest Termine vergeben, in einigen Ländern bleibt die regionale Inzidenz der Maßstab.

  • Aber: Es könnte noch 1 Woche dauern, bis sie die Öffnungen organisatorisch umsetzen können - so war es aus einigen Bundesländern zu hören.

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    In Sachsen gilt dieser Öffnungs-Schritt erst ab 15. März.

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    In Thüringen bleiben Museen oder Galerien vorerst geschlossen.

Wo Kosmetik und Co. wieder erlaubt ist

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    Körpernahe Dienstleistungen sind wieder unter strengen Auflagen erlaubt.

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    Was genau dazu zählt, kann sich je nach Bundesland unterscheiden. Meistens sind damit Kosmetik, Nagelpflege, Massage oder auch Tattoo-Studios gemeint.

  • 📅

    In Thüringen ist es auch hier erst am 15. März so weit.

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    Kann nicht durchgehend eine Maske getragen werden, muss man sich vorher testen lassen.

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Draußen Sport machen: Wo und wie?

  • 🏃

    10 Menschen dürfen an der frischen Luft kontaktfrei Sport treiben - vorausgesetzt, die Inzidenz liegt unter 50.

  • Bei einem Inzidenz-Wert bis zu 100 können immerhin 5 Menschen aus 2 Haushalten draußen Sport machen.

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    Für Kinder bis 14 Jahre gilt: Bis zu 20 dürfen Sport machen. In Berlin gilt das schon für Kinder ab 12 Jahren.

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    Die meisten Bundesländer folgen den Regeln. In Hessen können auch Einzel-Termine für Fitness-Studios gebucht werden. In Thüringen ist die nötige Inzidenz für diesen Öffnungs-Schritt noch nicht erreicht.

Schulen: Wo gilt Präsenz-Unterricht?

An den Schulen geht der Präsenz-Unterricht langsam wieder los - je nach Bundesland aber sehr unterschiedlich.

  • Berlin: Hier waren bislang nur die 1. bis 3. Klassen im Wechsel-Unterricht zurück, ab Dienstag kommen auch die 4. bis 6. Klassen.
  • Bremen: In den Grundschulen herrscht seit dem 1. März wieder Präsenz-Unterricht und Wechsel-Unterricht ab der 5. Klasse. Die jeweiligen Abschlussklassen sollen Klausuren in Präsenz schreiben.
  • Bayern: Ab 15. März sollen in Abhängigkeit der lokalen Inzidenz Grundschüler:innen wieder zum normalen Präsenz-Unterricht kommen können. Schüler:innen an weiterführenden Schulen können in den Wechsel-Unterricht.
  • Brandenburg: Ab 15. März gibt es an weiterführende Schulen Wechsel-Unterricht.
  • Hamburg: Hier bleibt Präsenz-Pflicht für Schüler:innen aufgehoben - Eltern können also entscheiden, ob sie ihre Kinder weiter im Home-Schooling lassen.
  • Niedersachsen: Hier gilt für Grundschüler:innen und Abschlussklassen wieder die Präsenz-Pflicht, solange die Region keine 7-Tage-Inzidenz über 100 hat. Am 15. März kehren die Klassen 5 bis 7 sowie der 12. Jahrgang aus dem Home-Schooling ins Wechsel-Modell zurück.
  • Rheinland-Pfalz: wird der Wechsel-Unterricht ausgeweitet auf die Klassen 5 und 6.
  • Sachsen: Hier sind die Grundschüler:innen schon seit Februar im Wechsel-Unterricht, ab 15. März folgt der Rest.
  • Schlesweig-Holstein: Kinder und Jugendliche aus den 5. und 6. Klassen können wieder zum Präsenz-Unterricht in die Schulen gehen.
Veröffentlicht: 08.03.2021 / Autor: Viviane Osswald