Ex-CIA-Agentin will Twitter kaufen, um Trumps Profil zu sperren
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Ex-CIA-Agentin will Twitter kaufen, um Trumps Profil zu sperren

vor 1 Monat

So mancher hat mittlerweile die Nase voll von Donald Trumps Tweets. Eine ehemalige CIA-Agentin will nun dagegen vorgehen. Ihr Plan ist es, genug Anteile an Twitter Inc. zu kaufen, um das Unternehmen zu zwingen, Trumps Account zu sperren.

Die Frau, die es möglich machen will, ist Valerie Plame Wilson. Sie arbeitete als CIA-Agentin, bis 2003 ihre Identität aufgedeckt wurde. Das ist sie:

Valerie Plame Wilson
Die ehemalige CIA-Mitarbeiterin hat die Nase gestrichen voll.
© via Wikimedia / CC BY-SA 4.0

Obwohl sie ihren Job an den Nagel hängen musste, setzt sie sich noch immer für ihr Land ein. Und zwar in Form einer Crowdfunding-Kampagne. Um die nervigen Tweets des US-Präsidenten loszuwerden, startete sie auf der Internetplattform GoFundMe eine Spendenaktion namens „Let’s #BuyTwitter and #BanTrump“.

Damit will sie darauf aufmerksam machen, wie riskant die unbedachten Äußerungen Trumps für die nationale Sicherheit sind. „Wenn die Vorstände von Twitter Trumps Gewalt und Hass nicht abstellen, dann liegt es in unseren Händen,“ erklärt sie. „Es ist eine reale Gefahr, dass Trumps Tweets einen Atomkrieg anzetteln. Lasst uns seinen Account löschen, bevor es soweit ist.“ Sie will nicht bis zur nächsten Wahl warten, um seine Kommentare loszuwerden:

Ziel ihrer Kampagne ist es, eine Milliarde US-Dollar einzusammeln. Mit diesem Geld will sie genug Anteile an Twitter kaufen, um Großaktionärin zu werden. Im besten Fall erreicht sie damit eine Mehrheitsbeteiligung, also den Besitz von über 50 Prozent der Twitter-Aktien.

Dass eine Milliarde US-Dollar dafür ausreichen, ist aber eher unwahrscheinlich. Eine Aktie kostet momentan nämlich etwa 16,96 US-Dollar. Fast 738 Millionen Aktien von Twitter sind frei verkäuflich. Man muss kein Rechengenie sein, um zu sehen, dass man mit einer Milliarde US-Dollar nicht auf die Hälfte der Anteile kommt. Aber das ist auch gar nicht unbedingt notwendig. Ein mittelgroßer Anteil könnte ausreichen, um beim jährlichen Treffen der Anteilseigner ordentlich Druck auf das Unternehmen auszuüben.

Wenn das gesammelte Geld nicht einmal für einen anständigen Anteil an Twitter ausreicht, wird Wilson damit keine einzige Aktie kaufen. Stattdessen wolle sie jeden Cent der Non-Profit-Organisation Global Zero spenden. Die setzt sich dafür ein, einen Atomkrieg zu verhindern und Atomwaffen abzuschaffen.

Als US-Präsident hat Trump den Oberbefehl über das Militär. Seine Drohungen, Atomwaffen gegen Nordkorea einzusetzen, sind deshalb so schockierend, weil er sie tatsächlich jederzeit abfeuern könnte. Mit seinem Atomkoffer könnte er die ganze Welt ins Chaos stürzen. Aber was ist wirklich drin in dem Koffer? Wir zeigen es euch:

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