Screenshot via Vid.me

Dieser Unfall zeigt, wo die Grenzen des Tesla-Autopiloten liegen

vor 2 Wochen

Vor zwei Monaten haben wir darüber berichtet, wie ein Tesla-Autopilot spektakulär einen Unfall vorhersagte. Nun wurde ein neues Video online gestellt, das uns wiederum zeigt, wo die Grenzen des Systems liegen.

Der Tesla Modell S verursachte Ende Februar im US-Bundesstaat Texas einen Unfall: Er krachte in eine Leitplanke. Aber keine Sorge, die Insassen des Autos haben von dem Unfall lediglich ein paar blaue Flecken davongetragen. Die Dashcam des nachfolgenden Fahrzeugs zeigt nun, wie es zu dem Unfall kommen konnte:

Der Autopilot erkannte offenbar nicht, dass aufgrund einer Baustelle eine gepunktete Linie den neuen Straßenverlauf zeigen sollte. Er gab keine Warnung, darum verließ sich der Fahrer darauf, dass sein Autopilot die Spur selbstständig hält. Aber für das System war die Baustelle wohl nicht ausreichend gekennzeichnet.

Ein Update für den Autopiloten

Darüber hinaus hat das System ein sogenanntes „Forward Collision Warning“-Feature. Und das soll vor Hindernissen warnen und im Notfall bremsen. In diesem Fall hätte die Bremsung jedoch einen noch schlimmeren Unfall provoziert. Denn der Fahrer hinter dem Tesla war zu nahe aufgefahren. Es wäre zu einem Auffahrunfall gekommen.

Nicht vergessen: Noch ist der integrierte Autopilot nicht dazu fähig, das Auto autonom zu lenken. Auch der Fahrer ist also bei einem solchen Unfall mitverantwortlich.

In diesem Jahr noch soll der Autopilot aber durch ein Update auf Vordermann gebracht werden. Das System soll dann nahezu selbstständig lenken können. Der Fahrer muss lediglich aufpassen, dass nichts passiert. Er muss immer bereit sein, einzugreifen.

Ein Auto, das einen Unfall erkennt, noch bevor dieser passiert ist, würde zweifelsohne für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen. Wir haben uns noch mal genauer angesehen, wie das Tesla-System funktioniert. Und das seht ihr im Video:

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