YouTube / Roberto Leones Masini

In Russland wurde ein Terminator entwickelt, der den Mond erobern soll

vor 5 Tagen

Ok, zugegeben, diese Headline hört sich richtig absurd an, aber genau das ist der Fall. In Russland wurde tatsächlich ein humanoider Roboter entwickelt, der wie der Terminator mit Schusswaffen umgehen kann und der in Zukunft dabei helfen soll, den Mond zu besiedeln.

Im Video unter diesen Zeilen könnt ihr F.E.D.O.R. (Final Experimental Demonstration Object Research), so der Name des Roboters, dabei zusehen, wie er auf dem Schießstand sein Können zum Besten gibt. Und das ist irgendwie etwas beängstigend.

Aber seht am besten selbst:

F.E.D.O.R. wurde im vergangenen Dezember enthüllt und ist Teil des Plans von Vladimir Putin, den Mond für Russland zu erobern. Putin hat seine Weltraumexperten angewiesen, innerhalb der nächsten 15 Jahre eine Mondlandung durchzuführen. Dort soll F.E.D.O.R. dann unter anderem dabei helfen, eine Basis zu errichten. Wozu er dafür Knarren braucht, wissen wir auch nicht.

Der Beschreibung des Videos kann man zwar entnehmen, dass dadurch die motorischen Fähigkeiten und die Entscheidungsfindung des Roboters verbessert werden soll, das Ganze erinnert uns aber trotzdem sehr an einen Real-Life-Terminator.

Bis es soweit ist, soll der Roboter Kosmonauten an Board von bemannten Raumschiffen unterstützen. Wie Daily Mail berichtet, wird F.E.D.O.R. vielleicht sogar schon in fünf Jahren zum ersten Mal ins All geschickt.

Der Roboter kann unter anderem kriechen, selbständig aufstehen, nachdem er umgefallen ist und Werkzeuge benutzen. Er ist fast zwei Meter groß und bringt 233 Pfund auf die Waage. Je nach Zusatzausrüstung kann er dann noch Ladung bis zu 44 Pfund aufnehmen.

„Während Außenmissionen auf anderen Planeten werden sich die Astronauten auf Roboter verlassen“, sagte Sergei Khurs, Leiterin des Projekts und Direktor des Nationalen Zentrums für Technologieentwicklung.

Und Alexander Grebenshchikov, Leiter des TSNIImash-Labors der Weltraum-Robotik, erklärte: „Jede Stunde Arbeit der Kosmonauten während Außenmissionen kosten zwischen 2 Millionen und 4 Millionen US-Dollar.“

Wenn F.E.D.O.R. voll einsatzfähig ist, können also unter Umständen auch Kosten in der Raumfahrt deutlich gesenkt werden. Abgesehen davon sollen durch den humanoiden Robokameraden auch die menschlcihen Kollegen entlastet werden: „Durch den Einsatz von Robotern in routinemäßigen Missionen hat die Besatzung in Zukunft mehr Freizeit oder mehr Zeit für die Erfüllung anderer wichtiger Aufgaben.“, so Alexander Grebenshchikov weiter.

Ihr könnt nicht genug von Robotern bekommen? Kein Problem: In diesem Beitrag hier zeigen wir euch, wie fortschrittlich Roboter heutzutage wirklich sind und ob sie tatsächlich eine Gefahr für uns darstellen?

Facebook WhatsApp

Diese Beiträge könnten dir auch gefallen: