Diese 23-Jährige wird als der nächste Albert Einstein gehandelt
via Facebook/Sabrina Gonzalez Pasterski

Diese 23-Jährige wird als der nächste Albert Einstein gehandelt

vor 6 Monaten

Sabrina Pasterski ist 23 Jahre alt und könnte unser Verständnis vom Universum verändern. Von vielen wird sie als der neue Albert Einstein oder Stephen Hawking bezeichnet. Das sind genug Gründe, sie einmal genauer vorzustellen.

Sie war 14 Jahre alt, als sie mit ihren Plänen für ein einmotoriges Flugzeug in die Büroräume des MIT spazierte. Das hatte sie in der Garage ihres Vaters gebaut. Sabrina Pasterski war schon immer etwas anders und jetzt – mit 23 Jahren – ist sie nicht nur MIT-Absolventin (mit Bestnote), sondern promoviert gerade an der Elite-Universität Harvard.

Zwar sind Frauen am MIT nicht selten – mittlerweile sind fast die Hälfte der Bachelor-Studenten weiblich – in den höheren Positionen in Wissenschaft und Technik haben sie es aber noch immer schwer. Kürzlich berichteten wir über die Frauen der NASA, ohne die – wie einige Stimmen sich sicher sind – die Weltraumbehörde vielleicht niemals ins All abgehoben wäre.

Dass Pasterski aber nicht nur eine unglaublich gute Studentin, sondern etwas Außergewöhnliches ist, bewies sie ziemlich schnell. Sie erregte die Aufmerksamkeit der höchsten Professoren am MIT, forscht zu Schwarzen Löchern, zum Wesen der Gravitation und zur Raumzeit (da passt der Vergleich mit Einstein und seiner Relativitätstheorie sehr gut). Vor allem die Quantengravitation hat es ihr angetan. Und spätestens da steigen die meisten Physik-Studenten aus. Kurz erklärt, benötigen wir die Theorie zum Verständnis aller gravitativen Vorgänge unseres Universums. Sie erklärt die Bewegung von Sternen in Galaxien, warum sich ganze Galaxien eher auf uns zu, andere sich wegbewegen und versucht, die Dunkle Materie zu entschlüsseln. Aber das ist nur ein winziger Auszug. Von Experten wird diese Theorie als Anwärter auf eine Weltformel gesehen. Und Pasterski ist ihr auf den Fersen.

Optisch erinnert Pasterski an eine besonders hübsche Version von Amy Farrah Fowler aus The Big Bang Theory. Charakterlich übrigens auch: Sie wirkt bescheiden in ihren Auftritten, hastig, ehrfürchtig, aufgeregt, bodenständig. Nicht, wie man sich einen der klügsten, jüngsten Köpfe unserer Welt vorstellt. Und doch ist sie anders: Sie hat keinen Instagram- oder LinkedIn-Account. Sie hat kein Smartphone. Sie pflegt einzig ihren Blog mit Updates über ihre Forschungsarbeit, ihre Leistungen und wissenschaftlichen Auftritte. Einen spärlich gefüllten privaten Facebook-Account hat sie mittlerweile – und einen Fan-Account, der aber nicht von ihr persönlich betreut wird.

In einem Interview sagte Pasterski, sie hätte nur wenige, echte Freunde, habe noch nie geraucht oder Alkohol getrunken und hatte noch nie einen richtigen Freund. Sie konzentriert sich eben auf das Wesentliche. Quantenphysik.

Hat sie ihren Doktor in der Tasche, stehen ihr die Türen offen. Jobangebote gab es schon von der NASA. Jeff Bezos, Gründer von Amazon ist an ihr für sein Luft- und Raumfahrtunternehmen interessiert. Und wahrscheinlich würde sie jedes Physik-Institut auf dieser Welt mit Kusshand nehmen.

Was für viele von uns schon in der Schule ein Graus war, ist für sie „elegante Nützlichkeit“: Physik. Was die Zukunft für sie bereithält, darüber macht sich Pasterski keine Sorgen. Denn Physik ist immer da. Wenn sie müde ist, schläft sie. Und wenn sie wach ist, beschäftigt sie sich mit Physik. Eine tolle, beeindruckende, junge Frau. Alles Gute zum Weltfrauentag!

Dass geniale Menschen oft nicht der Normalität entsprechen, beweist uns auch dieser Sheldon Cooper der Realität. Er hat ein eidetisches Gedächtnis. Wir haben ihn besucht um zu sehen, wie es sich damit lebt:

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