Dieser Junge investierte im Alter von 12 Jahren in Bitcoins – jetzt ist er Millionär
Twitter / Erik Finman

Dieser Junge investierte im Alter von 12 Jahren in Bitcoins – jetzt ist er Millionär

vor 1 Monat

Erik Finman ging mit seinen Eltern eine Wette ein: Wenn er es schaffen würde, mit 18 Jahren ein Millionär zu sein, dann dürfen sie ihn nicht dazu zwingen, aufs College gehen zu müssen. Jetzt ist er 18. Und Millionär.

„Ich kann mit Stolz sagen, dass ich es geschafft habe, und ich gehe nicht aufs College“, so Finman.

Ziemlich abgefahren, oder? Das hat er geschafft, indem er 1.000 Dollar – die ihm seine Oma 2011 vermacht hatte – in die Kryptowährung Bitcoin investierte. Einfach ausgedrückt handelt es sich bei Bitcoin um eine digitale Geldeinheit. Wie genau das Bitcoin-System funktioniert, erklären wir euch hier:

Aktuell besitzt Erik 403 Bitcoins. Beim derzeitigen Wert von 2.700 Dollar pro Coin entspricht das einem Gesamtwert von 1,09 Millionen Dollar. Abgesehen davon tätigt Erik auch kleinere Invstitionen in andere Kryptowährungen wie Litecoin und Ethereum.

Bitcoins sind aber sehr volatil. Somit ist das Risiko in Bitcoins zu investieren sehr hoch. Gegenüber CNBC erklärte ein Experte, dass er davon ausgehe, dass der Wert wahrscheinlich nur noch auf 2.800 Dollar steigen wird. Danach könnte der Wert drastisch zurückgehen. Andere denken hingegen, dass die Währung 100.000 Dollar in einem Jahrzehnt erreichen könnte.

Erik ist risikofreudig. Wahrscheinlich, weil er alles daran setzte, nicht aufs College gehen zu müssen. Der Grund: Er hatte so seine Probleme mit den Lehrern an der High Shool.

„Ich hatte diese Lehrer, die alle irgendwie negativ waren“, erklärt Finman. „Ein Lehrer sagte zu mir, ich solle die Schule verlassen und bei McDonald’s arbeiten, denn das wäre alles, was ich den Rest meines Lebens machen könne.“ Von wegen.

Das nächste große Ding

Ende 2013 machte Erik den ersten richtig großen Gewinn mit Bitcoins. Er verkaufte seine Bitcoins, die je Coin einen Wert von 1.200 Dollar hatten und machte damit 100.000 Dollar.

2014 startete er mit dem Geld dann eine Firma namens „Botangle„, die es frustrierten Schülern ermöglicht, Tutoren online zu finden und mit ihnen über Video-Chats zu lernen. Unter anderem hat Erik das verdiente Geld auch dazu verwendet, um im Silicon Valley Fuß zu fassen, wo er unter anderem den Reddit-Co-Gründer Alexis Ohanian. Und er reiste sehr viel.

2015 wurden ihm dann 100.000 Dollar oder Bitcoins für „Botangle“ angeboten. Diese hatten damals einen Wert von rund 200 Dollar pro Coin. Er entschied sich für die Bitcoins, weil er dachte, dass diese Währung „das nächste große Ding“ werden würde.

Und er behielt Recht. Innerhalb eines Jahres stiegen die Bitcoin-Preise um mehr als 300 Prozent. Und Erik machte die große Kohle.

Internet vs. Schule

Der junge Investor hat bis heute keinen Schulabschluss und er hat auch nicht vor, diesen nachzuholen. „Ich habe mein GED nie bekommen, und ich sehe auch keinen Sinn darin“, so der Bitcoin-Millionär.

Finman weiter: „Ich habe gelernt, in dem ich ein Business betrieben habe. Anstatt Essays für Englisch zu verfassen, musste ich E-Mails an wichtige Personen schreiben“, sagte Finman und meint weiter: „Das Bildungssystem funktioniert nicht für jedermann. Ich würde das Internet empfehlen, dort ist jedem alles zugänglich. Du kannst eine Million Mal mehr von YouTube und Wikipedia lernen.“

Zumindest genug, um Millionär zu werden.

Und wenn ihr jetzt noch wissen möchtete, was in einer Bitcoin-Mine vor sich geht, dann solltet ihr euch diesen Beitrag hier ansehen:

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