Amazon plant ein Unterwasser-Warenlager
US Patent Office
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Amazon plant ein Unterwasser-Warenlager

vor 1 Woche

Jeder von uns kennt das Online-Versandhaus Amazon und bestimmt haben die meisten von euch dort auch schon mal etwas bestellt. Doch vielleicht kommen eure Pakete schon bald nicht mehr aus einer riesigen Halle, sonder aus Hunderten Metern Tiefe, denn in naher Zukunft soll ein Warenlager unter Wasser entstehen.

So funktioniert’s

Die Idee dahinter ist einfach: Die Pakete sollen nicht nur wasserfest sein, sondern zusätzlich mit einem Kanister, der mit Luft gefüllt ist, ausgestattet werden. Wird der verpackte Gegenstand von einem Kunden bestellt, wird am Paket ein Impuls oder ein akustischen Signal erzeugt, der dem Luft-Kanister den Befehl gibt, sich zu entleeren. Die Luft entweicht in einen Ballon, der ebenfalls am Paket befestigt ist und so steigt die Ware zurück an die Oberfläche. Dort befinden sich Mitarbeiter des Konzerns, die das Paket dann versenden.

Doch warum das Ganze? Hierbei handelt es sich um eine extrem effiziente Aufbewahrungsmöglichkeit. Da sich das komplette Lager unter Wasser befinden soll, hätte der Online-Handel die Möglichkeit, tausende von Paketen zu lagern, ohne große Landflächen mit Lagerhallen zu bebauen.

Außerdem bietet das Unterwasserlager eine zusätzliche Transportmöglichkeit . Die Idee: das Paket wird an Punkt A versenkt und bei einer Bestellung  durch Wasserströme zu Punkt B transportiert, wo es dann aufsteigt. Das wäre nicht nur extrem zeitsparend, sondern würde auch die Transportkosten um ein Vielfaches senken.

Skizze eines Unterwasserlagers
So soll das neue Unterwasser-Lager von Amazon funktionieren
© US Patent Office

Warenlager in einem See oder sogar auf dem Meeresgrund? Klingt zwar noch sehr ungewöhnlich, doch das Patent dafür ist bereits angemeldet. Vielleicht gehen unsere Päckchen also schon bald auf Tauchgang, bevor sie unser Zuhause erreichen.

Amazon ist das größte Online-Versandhaus der Welt. Doch wohin will der Konzern überhaupt und was sind seine Ziele? Das erfahrt ihr hier im Video.

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