Der Wilde Westen - Ein Leben zwischen Revolverhelden und Banditen

Der Wilde Westen – Ein Leben zwischen Revolverhelden und Banditen

vor 2 Wochen

Willst du wissen, wie du dich zwischen rauchenden Colts, Saloons und Revolverhelden schlagen würdest? Dann schalte heute Abend um 19.05 ein und finde es heraus.

Endlose Weiten, ein einsamer Cowboy mit seinem Revolver, ein Sheriff, der seine Stadt vor Banditen beschützt – so stellen wir uns den Wilden Westen vor. Doch was bedeutet der Begriff „Wilder Westen“ eigentlich und wie sah das Leben wirklich aus?

Der Wilde Westen beschreibt einerseits ein Gebiet Nordamerikas, das sich westlich des Flusses Mississippi befindet. Außerdem versteht man darunter den Zeitabschnitt der Kriege zwischen Indianern und Siedler, der anfangs des 19. Jahrhunderts begann und bis circa 1890 andauerte. Doch wie kam es dazu?

Die Besiedlung des Wilden Westens

Die ersten Siedler, die sich im Wilden Westen niederließen, waren hauptsächlich europäische Einwanderer, die vor der Armut in Europa in das Landesinnere der USA flohen. Sie waren auf der Suche nach billigem Land, nach Handelsmöglichkeiten und nach Arbeit, wie zum Beispiel Landwirtschaft und Viehzucht. Außerdem wurden sie vom sogenannten „Goldrausch“ angezogen und hatten die Hoffnung, in ihrer neuen Heimat reich zu werden. Allerdings wurde ein Teil des Landesinneren bereits von den Ureinwohnern Amerikas , den Indianer, bewohnt. Zunächst sorgte dies allerdings nicht für Probleme, die Siedler nutzten diese Chance sogar und betrieben Handel mit den Indianern.

Die Indianerkriege

Lange dauerte es allerdings nicht, da war es auch schon wieder vorbei mit dem friedlichen Zusammenleben. Platzmangel, die Suche nach neuem Weideland für das Vieh und auch die Gier nach dem Gold sorgten dafür, dass die Siedler mit der systematischen und gewaltsamen Zurückdrängung der Indianer begannen und sie von ihrem Land vertrieben – der Auslöser für die sogenannten Indianerkriege. Erst bekriegten sich nur Indianer und Einwanderer: die Streitigkeiten drehten sich um Land, Lebensgrundlage und Vieh. Später schlug sich allerdings auch die US-Armee auf die Seite der Europäer und es begann der blutige Streit zwischen Cowboys und Indianern, den wir aus Hollywood-Filmen kennen.

Die gesetzlosen Cowboys

Doch woher kommt eigentlich das Bild der Revolverhelden und Banditen? Ganz einfach: Durch die Erfindung der Eisenbahn wurden die Cowboys, die ihr Vieh durch das Land trieben, schlicht und einfach arbeitslos. Sie hatten keinerlei Möglichkeit mehr, ihre Familien und sich selber zu ernähren und fürchteten um ihr Leben. Diese Angst trieb viele Cowboys in die Gesetzlosigkeit und sie fingen an, Dörfer und Städte zu überfallen und auszurauben. Der Cowboy, wie wir ihn kennen, war geboren.

Abenteuer, grenzenlose Freiheit und rauchende Colts – Der Wilde Westen fesselt junge und alte Menschen auch heute noch. Doch die Realität liegt weit weg von den romantischen Bildern vom Ritt in den Sonnenuntergang. Hauptsächlich ging es den Cowboys nämlich nur um eines: ums überleben.

In unserer neuen Rubrik „Can you survive history“ schicken wir dich auf spannende Zeitreisen zurück in die Vergangenheit. Mitmachen, mit raten und vor allem überleben: In diesem Video kannst du herausfinden, wie du dich zwischen Revolverhelden und Sheriffs geschlagen hättest.

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