Das wahre Leben der Piraten: zwischen Schatzsuchen und Seeschlachten

Das wahre Leben der Piraten: zwischen Schatzsuchen und Seeschlachten

vor 3 Monaten

Wollt ihr wissen, wie ihr ein Leben zwischen Piraten meistern würdet? Dann schaltet heute Abend ein und finde es heraus – bei „Can you survive history?“. Um 19.05 geht’s los.

Klaus Störtebecker, Captain Kidd und Blackbeard – wer kennt sie nicht, die sagenumwobenen Freibeuter und ihre Abenteuer, auf denen sie Seeleute in Angst und Schrecken versetzten. Doch was steckt hinter den spektakulären Schatzsuchen und Seeschlachten?

Die Anfänge der Piraterie

Vor über 3000 Jahren begann der Mensch damit, Seehandel zu betreiben – der Startschuss für das Zeitalter der Piraterie. Doch was bedeutet Piraterie eigentlich? Klar: Beutezüge, Diebstahl, Gewalt und Mord – illegal wurde das Ganze erst dadurch, dass die Freibeuter sich von jeglicher staatlichen Zugehörigkeit abkapselten und ihre Kriege ausschließlich für ihr eigenes Wohl führten.

Bereits in der griechischen und römischen Antike gab es Piraten – allerdings weniger gewalttätig wie wir es uns vorstellen. Hauptsächlich im Inselreichen Mittelmeerraum war es für die Freibeuter sehr einfach, fremde Handelsschiffe zu übernehmen und so Nahrungsmittel und Luxusgüter zu stehlen.

Die Schreckensherrschaft der Wikinger

Im Mittelalter wurden vor allem die nordischen Meere in Angst und Schrecken versetzt. Grund dafür – die Wikinger. Ja, auch die gehören zu den Piraten, auch sie überfielen Dörfer und plünderten diese auf ihren Raubzügen. Der berühmteste Pirat dieser Zeit ist aber wahrscheinlich Klaus Störtebecker – zu seinem Hauptgebiet zählte vor allem die Nord- und Ostsee. Vor allem sein Tod ist sagenumwoben.

Nach seiner Festnahme drohte ihm und seiner gesamten Mannschaft die Enthauptung. Doch dem Pirat wurde versprochen, die Mitglieder seiner Crew zu verschonen, an denen er nach seiner Enthauptung kopflos vorbeitorkeln könne. Störtebecker schaffte unglaubliche elf Stück.

Der Hollywood-Pirat

Wenn wir an Piraten denken, dann vor allem an Schatzsuchen in der Karibik und an Captain Jack Sparrow. Dieses Bild ist allerdings keine Erfindung Hollywoods, sondern stammt aus den Jahren 1500 bis 1800, dem sogenannten „goldenen Zeitalter“ der Piraterie. Die berühmtesten Piraten wie Blackbeard und Captain Kidd haben ihre Raubzüge in dieser Zeit geführt. Nach der Entdeckung Amerikas begannen riesige Seeschlachten zwischen den Staaten, die sich alle an den Reichtümern der neuen Welt bereichern wollten.

Vor allem mittellose Bürger wurden zu Freibeutern, indem sie sich von staatlicher und politischer Zugehörigkeit abkapselten und nur für sich selbst kämpften. Raubzüge, Schatzsuchen, versteckte Karten, Kaperfahrten – das alles stammt aus der Blütezeit der Piraten.

Piraten in der heutigen Zeit

Auch heute gibt es noch Piraten. Zwar fehlt meist der Piratenhut und die Totenkopfflagge, aber das Ausmaß der Gewalt und der Gefahr wird immer größer.  Brennpunkte sind vor allem Gebiete wie Somalia und Indonesien. Maskierte Männer gehen hier auf die Jagd nach Öltanker oder verlangen schlicht und einfach Lösegeld für die gefangengenommene Crew. Mit dem romantischen Bild von Abenteuerfahrten, Schatzkarten und Co. haben die heutigen Piraten also kaum mehr etwas zu tun.

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