Dieses Impf-Pflaster soll zukünftig Spritzen ersetzen
Georgia Tech

Dieses Impf-Pflaster soll zukünftig Spritzen ersetzen

vor 3 Monaten

Ein unangenehmes Piksen, ein leichter Schmerz im Oberarm – Impfungen gehören definitiv nicht zu unseren Lieblingsbeschäftigungen. Bei manchen sorgt sogar allein der Gedanke an die spitzen Nadeln für Schweißausbrüche. Doch jetzt gibt es gute Nachrichten: Ein Pflaster soll zukünftig die Spritzen ersetzen.

Forscher des „Technischen Instituts“ in Georgia haben jetzt ein sogenanntes „Impf-Patch“ entwickelt, auf dessen Oberfläche sich hunderte Mikronadeln befinden, die dünner als ein Haar sind. Über diese feinen Mini-Spritzen wird der Impfstoff schmerzfrei in die Haut eingeschleust.

Aber das Pflaster hat noch mehr Vorteile: Zum Beispiel fällt der lästige Besuch beim Arzt weg, denn das Patch kann man ganz einfach Zuhause anwenden. Einfach auflegen, 20 Minuten warten, fertig.

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Das Impf-Pflaster
© Rob Felt, Georgia Tech

Ein weiteres Plus: Im Gegensatz zu herkömmlichen Impfstoffen muss das Pflaster nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das erleichtert nicht nur Apothekern die Aufbewahrung, sondern könnte auch die medizinische Versorgung in Krisengebieten und Entwicklungsländern erheblich verbessern.

Wie genau das Pflaster angewendet wird, siehst du hier:

Das Pflaster befindet sich im Moment noch in der Testphase, aber Forscher sind zuversichtlich. John Edmund, Experte für Infektionskrankheiten an der „London School of Hygiene & Tropical Medicine“ ist überzeugt: „Diese Studie ist ohne Zweifel ein großer Schritt in Richtung einer deutlich besseren Gesundheitsvorsorge.“

Bald soll es sogar Impfungen gegen Akne und Pickel geben. Wie das funktionieren soll, erfährst du in diesem Video:

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