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Darum solltest du 90 Minuten vorm Schlafengehen duschen

vor 3 Monaten

Die Dusche am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Aber am Abend? Forscher haben nun herausgefunden, dass auch eine Dusche am Abend positive Folgen hat: Sie hilft euch beim Einschlafen.

Bei der Abenddusche ist das Timing wichtig. Hüpft ihr zu spät unter die Dusche, kann sie sogar die gegenteilige Wirkung haben. Der Temperatur-Haushalt des Körpers spielt eine wichtige Rolle für unsere Schlaf- und Wachphasen.

Bis zum Spätnachmittag erhitzt sich unser Körper. Danach kühlt er langsam wieder ab. Diese Abkühlung signalisiert uns: Es ist Zeit zu schlafen. Unterbricht man diesen Prozess durch eine Dusche direkt vorm Schlafen, braucht der Körper länger, um abzukühlen. Und das Einschlafen fällt schwerer.

Weniger REM-Schlaf

Einige Studien zeigen, dass ein heißes Bad oder eine Dusche (circa 20 Minuten lang) mindestens 90 Minuten vor dem Schlafengehen den natürlichen Schlafrhythmus nicht stören, sondern sogar begünstigen: Dadurch wird die Einschlaf- und die REM-Schlaf-Phase kürzer. Hier handelt es sich um die Traumphase, während der wachähnliche Zustände auftreten können.

Alles in allem hilft die Dusche also effektiv beim Einschlafen. Probiert es mal aus!

Polyphasischer Schlaf ist ein Schlafmuster, bei dem der Schlafbedarf phasenweise auf den Tag verteilt wird. Doch ist man dann überhaupt noch leistungsfähig? Unsere Reporterin hat das Experiment gewagt.

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