Ein Goldfisch, der einen Hammer steuert, ist unheimlicher als der weiße Hai
Vimeo / Neil Mendoza

Ein Goldfisch, der einen Hammer steuert, ist unheimlicher als der weiße Hai

vor 2 Monaten

Na ganz toll. Seit der Song-Dynastie (960 bis 1279) halten sich Menschen Goldfische. Seit Jahrhunderten sind die zierlichen Tiere also schon verdammt, uns Menschen in engen Fischgläsern zu bespaßen. Und nun hat ihnen jemand einen Hammer in die Flosse gedrückt. Dumme Idee.

Neil Mendoza hat im Rahmen des „Autodesk Artist in Residence“-Programms – eine Veranstaltung bei der sich Künstler und Entwickler beim Software-Unternehmen Autodesk austoben dürfen – eine absurde Apparatur entwickelt, die es einem Goldfisch ermöglicht, einen Hammer zu steuern.

Und was würdet ihr tun, wenn ihr nach Jahrhunderten der Gefangenschaft einen Hammer in die Hand bekommen würdet? Wahrscheinlich dasselbe wie so ein Goldfisch: Ihr würdet alles kurz und klein schlagen.

Um das Projekt „Fish Hammer“ umzusetzen, hat Neil eine Webcam über ein Aquariam platziert, die die Bewegungen des Fisches verfolgt. Über eine spezielle Software, die er in C++ mit openFrameworks – einen Open Source C++ Toolkit – geschrieben hat, wird die Bewegung dann auf einen Hammer übertragen. Um das Aquarium platzierte er Miniaturmöbel, aus denen der Fischhammer Kleinholz macht.

In Aktion sieht das Ganze so aus:

Jetzt wissen wir wenigstens, was uns bevorsteht, wenn in einigen Jahren Goldfische die Weltherrschaft übernehmen. Und wer sich die Goldfisch-Weltuntergangs-Maschine von Neil Mendoza nachbauen möchte, der findet über diesen Link hier eine detaillierte Anleitung.

Gott, steh uns bei.

Auch kurios: ein Fisch ohne Gesicht. Was es mit dieser Kreatur aus der Tiefsee auf sich hat, erfahrt ihr hier:

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