via YouTube/Stephen J Burke

Sieh dir in diesem Video an, wie ein Kreuzfahrtschiff von riesigen Wellen verschlungen wird

vor 2 Wochen

„Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön …“ In diesem Video ist das nicht ganz der Fall. Ganz im Gegenteil. Die Wellen auf offener See sind so hoch, dass fast das ganze Kreuzfahrtschiff von ihnen verschlungen wird.

Ich gebe zu: Mir ist allein vom Zuschauen schon etwas schlecht geworden. Die Anthem Of The Seas stach im Februar 2016 von New Jersey aus in See und machte sich nach Port Canaveral in Florida auf. Später sollte es weiter in die Karibik gehen. Doch so weit kam es nicht.

Obwohl die Aufnahmen schon ein Jahr alt sind, wurden sie jetzt erst veröffentlicht. Gefilmt wurde der schlimme Sturm mit über 190 Kilometern pro Stunde von einem Musiker, der auf vielen Kreuzfahrtschiffen für Unterhaltung sorgt. Die 4.500 Gäste an Board wurden vom Kapitän darauf hingewiesen, in ihren Kabinen zu bleiben.

Der Musiker und sein Kumpel taten also genau das – auf dem 3. Deck. Von ihrem Fenster aus konnten sie nicht nur die zehn Meter hohen Wellen verfolgen, sondern auch, wie das ganze Schiff nach und nach von ihnen verschlungen wurde.

Der Wellengang war so hoch, dass das Schiff zeitweise komplett vom Wasser überspült war. Vom Fenster aus hatte man einen Blick wie aus einem U-Boot heraus. Das Wasser stieg so hoch, dass es komplett schwarz im Zimmer wurde. Es dauerte mehrere Sekunden, bis das Schiff wieder an der Wasseroberfläche war. Da kann man nur dankbar für das starke Fensterglas sein.

Ziemlich beängstigend. Aber schaut euch erstmal den kompletten Clip an:

Zuvor sagte der Kapitän durch, dass das Schiff seinen Kurs gestoppt hätte, um so aus dem Sturm zu kommen. Am 8. Februar kehrte das Schiff Richtung New York um, um schlimmeres Wetter zu vermeiden.

Wie passieren eigentlich Schiffsunglücke? Gerade bei großen Kreuzfahrtschiffen denkt man, dass denen nichts passieren kann. Nicht nur die Titanic hat uns eines Besseren belehrt, sondern auch das Unglück der Costa Concordia. Wir haben die Katastrophe in einer Simulation nachgestellt, bei der Stefan Gödde selbst ans Ruder musste:

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